DHL Kontaktlose Zustellung

DHL-Pakete werden neuerdings oft irgendwo an irgendeine Person abgegeben. Die Unterschrift dazu leistet jetzt der DHL-Zusteller! Damit gilt die Sendung als Zugestellt und kann nicht reklamiert werden. Der Versicherungsleistung für DHL-Pakete ist damit genüge getan und auch der Paypal-Käuferschutz ist mit der Unterschrift des DHL-Paketboten beendet. Wo und an wen das Paket übergeben wurde, erfuhr ich erst fünf Tage später von DHL, nach einer schriftlichen Beschwerde.

Der DHL-Kunde soll wohl selbstständig mit der Nachbarschaft Verbindung aufnehmen und seine Pakete suchen. Da es in Hamburg auch Häuser mit mehr als 50 Wohnungen gibt, kann das schon mal dauern. In Zeiten von Corona-Mutanten eine sehr gefährliche Zumutung seitens der Post und das bei einem Preis von 7,49 EUR für ein Paket.

Das Ganze nennt DHL „Kontaktlose Zustellung“
Auszug DHL Sendungsverfolgung: „Die Sendung wurde im Rahmen der kontaktlosen Zustellung zugestellt. Die Unterschrift hierzu erfolgte durch den Zusteller.“ „Zugestellt an: Andere Person.“

Auch Bestellbetrüger nutzen das System der kontaktlosen Zustellung. Mit einem Flyer „Vorsicht Betrüger! Hilf dem Nachbarn nicht dem Betrüger“ warnt die Polizei davor Pakete anzunehmen, Sie haften nämlich zivilrechtlich für die Sendung.

Bei Problemen mit der Post bleibt einem nur die Beschwerde bei der Bundesnetzagentur.

Link zum Beschwerdeformular: Bundesnetzagentur

3 KOMMENTARE

  1. Essen, 11.03.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    sollte heute ein Paket mit DHL erhalten. Um 11.30 schellte es. Der Paketbote meldete sich über die Haussprechanlage. Meine Bitte, mein Paket in die 11.Etage zu bringen, lehnte er ab. Nach nochmaliger Bitte, und dem Hinweis dasß ich Rückenprobleme habe, bot er an das Paket in den Fahrstuhl zu stellen. Dies lehnte ich ab, da hier schon mehrmals Pakete im Fahrstuhl abhanden gekommen sind. Nach etwa 10 Minuten, begab ich mich ins Erdgeschoss um in meinen Briefkasten nach einer Benachrichtung zu schauen. Nix.
    Online setzte er den Vermerk ein: Annahme verweigert ! Bei meinem Beschwerdeanruf bei DHL wurde mir erklärt: Das in der Corana-Krise ihre Paketbooten, Pakete nicht an die Wohnungstür geliefert werden. DHL hat derzeit zuviel zu tun, das die Paketbooten dazu nicht die Zeit bekommen. Andere Paketdienste ( z.B. Amazon-Lieferdienst ) machen es aber. Kein Wunder, daß sich 83 % der DHL-Paketkunden über diesen Service beschweren.
    Fazit: Ich werde in Zukunft die Lieferung und Annahme von DHL Paketen verweigern und ablehnen.
    MfG

    • Die DHL-Callcenter sollen wohl so ein Quatsch erzählen, damit Kunden aufgeben sich zu beschweren. Die Deutsche Post DHL ist gesetzlich verpflichtet, auch in Krisenzeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie, Briefe und Pakete bis 10kg persönlich zuzustellen. Neben der telefonischen Beschwerde, die ich nicht mehr nutze, gibt es auch ein Online-Formular für Beschwerden.
      Link Beschwerde: https://www.dhl.de/content/dpks/de/themenauswahl/kundenservice-formulare/kontakt-impressum.html
      Eine Kopie des Formulars kann dann als Beweis an die E-Mail-Adresse des Beschwerdeführers gesandt werden. Auch kann eine zweite Zustellung verlangt werden, wenn das Paket aus irgendwelchen Gründen nicht zugestellt wurde und wieder in der Postfiliale landet.
      Link Zweitzustellung: https://www.dhl.de/de/privatkunden/hilfe-kundenservice/beauftragung-zweitzustellung/filiale.html
      Auf alle Fälle sollten Sie sich bei der Bundesnetzagentur beschweren! Der Link dazu ist Oben im Bericht.
      Ich bekomme jetzt 15 Minuten vor der Zustellung eine E-Mail von DHL, für Beschwerden eine Entschuldigung plus gratis Paketmarken sowie Briefmarken und es wurde zusätzlich ein neuer Paketbote eingestellt, darüber freuen sich auch seine Kollegen. Man muss nur hartnäckig bleiben.

  2. Nun, ich selbst hab an meinem Wohnort kein Problem mit DHL oder DPD, Problem eher mit UPS. Ich bin immer da. 2x wurde von UPS nicht geklingelt.
    Mein Sohn kennt aber auch schlechte Erfahrungen mit DHL. Er war in Quarantäne und sillte runterkommen, durfte aber laut Gesundheitsamt nicht ins Treppenhaus. Waren Büromaterialien, die er fürs Homeoffice gebraucht hätte! Hat nun sogar Ärger mut dem Arbeutgeber (Abmahnung da nicht korrekt gearbeitet wurde – konnte er ja auch nicht)

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