Harburgs CDU-Kreisvorsitzender Uwe Schneider möchte Metin Hakverdi herausfordern.Foto: cdu

Olaf Zimmermann, Hamburg-Süd. Eine Vorentscheidung ist gefallen. Bei der Bundestagswahl am 26. September wird die CDU im Wahlkreis Harburg/Wilhelmsburg/Bergedorf Uwe Schneider ins Rennen schicken. Nach dem Kreisverband Harburg hat sich jetzt auch der Kreisverband Bergedorf für den Harburger CDU-Kreisvorsitzenden ausgesprochen. Die offizielle Nominierung soll Ende April auf einer Wahlkreismitgliederversammlung erfolgen.
Der Weg für den Sozialversicherungsfachangestellten aus Eißendorf wird kein leichter sein. Gilt der Wahlkreis 23 doch als SPD-Hochburg. Bislang haben ausschließlich Sozialdemokraten das Direktmandat gewonnen. 2013 setzte sich Metin Hakverdi mit 40,4 Prozent der Stimmen gegen Herlind Gundelach (CDU, 35,6 Prozent) durch. Vier Jahre später gewann der Wilhelmsburger Rechtsanwalt das gleiche Duell mit 34,7 zu 28,1 Prozent und schickte Gundelach aufs politische Altenteil.
Das Problem für Herausforderer Uwe Schneider: Er muss Metin Hakverdi den Wahlkreis abnehmen. Denn auf einen der vermutlich sicheren ersten drei Plätze auf der CDU-Landesliste – die ebenfalls den Einzug in den Bundestag ermöglichen – kann er nicht hoffen. Dort rangeln bereits Christoph Ploß, Christoph de Vries und Rüdiger Kruse. Außerdem soll diesmal Listenplatz zwei einer Frau vorbehalten werden.

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