10.000 Euro fürs Harburg-Huus: Einrichtungsleiter Thorben Goebel-Hansen (l.) und Simone Thiede (r., DRK Fundraising, v. l.) nehmen die 10.000 Euro-Spende von Cornelia Poletto, und Rüdiger Grube,entgegen. Mit auf dem Bild: Franz und Sissi, die Hunde des Ehepaars Grube/Poletto.Foto: Martina van Kann

Schirmherr Rüdiger Grube und Ehefrau Cornelia Poletto spenden 10.000 Euro für Harburg-Huus

In diesem Winter sind in Hamburg bereits 13 Obdachlose gestorben. Es fehlt an Unterkünften. Im Hamburger Süden bietet das Harburg-Huus des DRK 15 Schlafplätze an. Diese sind seit Eröffnung 2018 „jede Nacht ausgebucht“, sagt Astrid Heissen, Pressereferentin des DRK Harburg.
In den vier Zimmern der Obdachlosenunterkunft am Außenmühlenweg können maximal vier Personen übernachten. Voraussetzung ist ein negativer PCR-Test. „Schnelltests können wir im Verdachtsfall im Harburg-Huus kurzfristig und unentgeltlich durch geschultes DRK-Personal durchführen. In anderen Fällen verwiesen wir für den PCR-Test in der Vergangenheit auf das Testzentrum im Hauptbahnhof“, so Astrid Heissen.
„In einigen Fällen bringen die Gäste aber auch einen negativen PCR-Test mit, zum Beispiel wenn sie aus dem stationären Aufenthalt direkt zu uns kommen oder aber über Kirchengemeinden an uns verwiesen werden. Auch durch die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen in der Stadt konnte bisher immer ein Weg gefunden werden, einen Gast vor Aufnahme testen zu lassen. Die Aufnahme eines Gastes ist bisher in keinem Fall daran gescheitert, dass ein Test nicht organisiert werden konnte.“
Das Harburg-Huus erhält keine öffentlichen Mittel. Da passt es gut, dass Rüdiger Grube, der Ex-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG ist Schirmherr des Harburg-Huus, und seine Ehefrau, Starköchin Cornelia Poletto, gerade einen Spendenscheck über 10.000 Euro übergeben haben. „Mir ist das eine Herzensangelegenheit“, gab der 69-Jährige zu. „Unterstützung für Obdachlose wird in der Corona-Krise besonders dringlich, die Menschen sind draußen in Lebensgefahr.“
Die Freude über die Geldspende war Einrichtungsleiter Thorben Goebel-Hansen anzusehen: „Wir werden das Geld dafür einsetzen, um die qualifizierte Sozialberatung in unserem Haus weiter zu gewährleisten und auch unter Corona-Bedingungen anbieten zu können.“

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