Amnesty Gruppe Süderelbe
Amnesty Gruppe Harburg / Süderelbe
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Für Opfer von Menschenrechtsverletzungen setzt sich “Amnesty International” seit 1961 ein und beruft sich dabei auf die am 10.12.1949 durch die UN verkündete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Neben passiven Spenderinnen und Spendern, gibt es auch aktive Mitglieder, die sich in lokalen Gruppen organisieren und daran arbeiten für diverse Menschenrechtsverletzungen eine Öffentlichkeit zu schaffen. Dabei arbeiten die Mitglieder immer an solchen Fällen, die nicht in ihrem jeweiligen Heimatland stattfinden, um sich Unabhängigkeit zu bewahren und innerpolitischer Einflussnahme zu entziehen.

Auch im Süderelbe-Raum gibt es eine Gruppe, die zur Zeit aus 7 Mitgliedern besteht und sich aktuell mit dem Kampf gegen die Todesstrafe in Belarus beschäftigt. Trotz der corona-bedingten Absagen von diversen Stadtteilfesten und Konzerten versucht diese Gruppe weiterhin für die Menschenrechte zu kämpfen. So auch wieder diesen 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, an dem Amnesty zum „Briefmarathon“ aufruft. In der Adventszeit werden weltweit viele Briefe für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geschrieben.

Auch für den Journalisten Khaled Drareni, der im März über die regimekritischen Proteste in Algerien berichtete und u.a. wegen „Verletzung der Integrität des Staatsgebiets“ zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Seit über einem Jahr gibt es viele regimekritische Proteste in dem nordafrikanischen Land. In Algerien, welches derzeit (lt. Reporter ohne Grenzen) auf Platz 146 von 180 Staaten auf der Rangliste der Pressefreiheit rangiert, führten die Proteste zum Rücktritt des schwer kranken Abdelaziz Bouteflika, der 20 Jahre lang Präsident des Landes war. Zwar ist das Ende des algerischen Regimes noch nicht in Sicht, „Reporter ohne Grenzen“ und „Amnesty International“ fordern aber die sofortige Freilassung von Khaled Drareni, da er nichts anderes getan hat, als seinen Beruf auszuüben.

Die Amnesty-Gruppe Süderelbe feiert am 13. Dezember 2020 ab 9:30 Uhr in der ev.-luth. Michaelis-Kirchengemeinde in Hamburg-Neugraben einen Gottesdienst, um auf dieses und weitere Schicksale aufmerksam zu machen. Wenn Sie Ihre Stimme gegen Menschenrechtsverletzungen erheben wollen, können Sie sich für viele Menschen auch mit Online-Petitionen einsetzen, unter: www.amnesty.de

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