Früh übt sich, wer aufmerksamer Beobachter sein will – zum Beispiel auf dem Schülerzeitungskongress der Wettbewerbssieger.Foto: Jugendpresse Deutschland/Kurt Sauer
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Elbe Wochenblatt stiftet bei Schülerzeitungswettbewerb den Sonderpreis Total lokal für besten Beitrag zu Nachbarschaft

René Dan, Hamburg

Die Corona-Pandemie durchkreuzt seit Monaten viele Pläne, doch ihn kann sie nicht stoppen: den Schülerzeitungswettbewerb der Länder. Und so wird auch in der aktuellen Situation das Engagement der besten Schülerzeitungen Deutschlands ausgezeichnet. Noch bis zum 15. Januar können sich Redaktionen bei der Jugendpresse Deutschland für zahlreiche Preise bewerben. Einen der Sonderpreise stiftet der Elbe Wochenblatt Verlag: Unter dem Motto „Total lokal“ steht die Nachbarschaft im Fokus.

Wir wollen die Perspektive von
Schülerzeitungen auf Ereignisse in der Nachbarschaft
kennenlernen und
die besten Beiträge auszeichnen
Michael Heinz,
Geschäftsführer
Elbe Wochenblatt Verlag

Seit vielen Jahren beeinflussen sich Nachbarschaft und Schule gegenseitig. Früher dagegen schienen die beiden Sphären hermetisch getrennt. Wer zu spät kam, musste draußen bleiben. Und aufs Schulgelände durfte nur, wer unterrichten oder lernen wollte.
Heutzutage aber kennzeichnet ein reger Austausch über Schulzäune hinweg das Verhältnis von Schülern und Lehrern mit ihren Nachbarn: Sie bilden oft eine Gemeinschaft. „Ein solches Miteinander bringt nicht nur viel für alle Beteiligten – es erzählt auch gute Geschichten“, heißt es in der Ausschreibung für „Total lokal“.

Bis zu 1.000 Euro Preisgeld
und feierliche Zeremonie

„Mit dem Sonderpreis wollen wir die Perspektive von Schülerzeitungen auf Ereignisse in der Nachbarschaft von Schule kennenlernen und die besten Beiträge auszeichnen“, erklärt Michael Heinz, Geschäftsführer des Elbe Wochenblatt Verlags. Reportagen, Interviews oder Features: Sie alle können für „Total lokal“ eingereicht werden, wenn sie das Geschehen in der Schulnachbarschaft in den Fokus nehmen.

Die Teilnahme an diesem wie auch an den weiteren Sonderpreisen (siehe Infotext) zahlt sich in vielfacher Hinsicht aus. Preisgelder von bis zu 1.000 Euro winken den Siegern. Hinzu kommen eine feierliche Preisverleihung und ein Schülerzeitungskongress, der ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm mit Workshops bietet.

Die Jury tagt im Februar 2021 – und so geht‘s zur Ehrung: Bewerbungen von Print- und Onlinezeitungen für die Sonderpreise können bis zum 15. Januar bei der Jugendpresse Deutschland eingereicht werden. Mehr Informationen – auch zum hamburgweiten und dem Online-Zeitungswettbewerb – gibt es im Internet unter
schuelerzeitung.de/mitmachen

Hauptpartner des Schülerzeitungswettbewerbs ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger. Die Schirmherrschaft hat traditionell der amtierende Bundesratspräsident, dies wäre Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff. „Wir senden ihm diese Woche eine offizielle Einladung zu“, kündigt Anne Mundorf von der Jugendpresse Deutschland e.V. gegenüber dem Elbe Wochenblatt an.

 

Neun Sonderpreise

Insgesamt neun Sonderpreise werden im Rahmen des Schülerzeitungswettbewerbs der Länder verliehen. Außer dem Sonderpreis für den besten Schülerzeitungsbeitrag aus der Nachbarschaft Total lokal sind dies folgende Preise:
– Innovationspreis für Schülerzeitungen: Auszeichnung für innovativstes Projekt
– Noch Mauern im Kopf? Rückblick auf Mauerfall und deutsche Einheit
– EinSatz für eine bessere Gesellschaft: Artikel, die zu gesellschaftlichem Engagement motivieren
– Körper und Geist von Schülern in Zeiten von Corona: Welche Folgen hatte die Pandemie auf Schüler?
– Medien und Schule: Digitaler Unterricht und soziale Medien
– Hat deine Schule Mobbing im Griff? Wie wird an der Schule auf Gewalt und Mobbing reagiert?
– Europa: Schüler vermitteln europäische Themen
– Unter die Lupe genommen: Sicherheit und Gesundheit an der Schule: Ist der Gesundheitsschutz gewährleistet?

 

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