Digital auf Augenhöhe: Schulsenator Ties Rabe lässt sich das neue Lernmanagementsystem „Lernen Hamburg“ von einem Schüler zeigen. Foto: jbd
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Das Gymnasium Dörpsweg hat nun ein Lernmanagementsystem

Jasmin Bannan, Eidelstedt

„Digitalisierung in den Schulen ist das zentrale Thema des Lockdown“, sagte Cornelius Motschmann. Der Schulleiter des Gymnasium Dörpsweg sprach diesen Satz am vergangenen Donnerstag in der Aula seiner Schule. Vorschriftsmäßig zwei Meter entfernt von ihm saß Schulsenator Ties Rabe, der vor Schülern und Vertretern der Presse über den Fortschritt der Digitalisierung in den Hamburger Schulen berichtete.

Ein dicker Batzen an Arbeit,
der sich gelohnt hat
Kerstin Lenz,
Lehrerin am Gymnasium Dörpsweg

Der Senator lobte die Anstrengungen der Eidelstedter: „Ich freue mich, dass das Gymnasium Dörpsweg als nunmehr 100. Schule das Lernmanagementsystem ,Lernen Hamburg’ für digitale Unterrichtsgestaltung nutzt.“

Dass jetzt 100 von 338 allgemeinbildenden staatlichen Schulen das Lernprogramm „Lernen Hamburg (LMS) verwenden, schilderte Rabe als Erfolgsgeschichte. Bildungspolitiker der Opposition legten den Schwerpunkt dagegen auf die 238 Schulen, die dieses Programm noch nicht haben, um ihren Unterricht digital zu planen und durchzuführen.

Bis zum Jahresende will die Schulbehörde in allen Schulen ein funktionierendes WLAN einrichten. Diese drahtlose Internetverbindung sei, so Rabe, mit einem Jugendschutzfilter ausgestattet. Einmal in Fahrt legte Rabe nach: „Wir kommen bei der Digitalisierung von Schule und Unterricht jetzt mit großen Schritten voran. Unser Ziel ist, dass in allen Schulen und allen Fächern Laptops und Tablets genauso selbstverständlich im Unterricht eingesetzt werden wie Bücher und Arbeitshefte.“

An den Schulen braucht es Lehrkräfte, die solche Lernprogramme bedienen und den Einsatz steuern können. Am Gymnasium Dörpsweg ist dies Lehrerin Kerstin Lenz. Sie hat rund 840 Dörpsweg-Schüler in das neu eingesetzte Lernmanagement-
System eingeschrieben. „Ein dicker Batzen an Arbeit, der sich gelohnt hat. Denn nun kann die digitale Lernumgebung von allen Beteiligten für ganz vielfältige Formen des Unterrichts genutzt werden“, freut sich Lenz.

 

Info

Mit dem Programm „Lernen Hamburg“ (LMS) können Lern- und Unterrichts-inhalte vorbereitet und den Schülern digital zur Verfügung gestellt werden. Das gilt sowohl im Klassenraum als auch für das Lernen zu Hause.
Ein weiterer Vorteil: Die Schüler können an verschiedenen Geräten an gemeinsamen Dokumenten und Präsentationen arbeiten.

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