Die Prinzessin von Sansibar copyright: EZEF
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Kürzlich wurde in Barmbek Süd der Emely-Ruete-Platz eingeweiht. Hinter diesem bürgerlichen Namen verbirgt sich Sayida Salme, die Prinzessin von Sansibar.

Wer mehr über die Lebensgeschichte dieser beeindruckenden Frau erfahren will, ist herzlich eingeladen am 05.10.2020 um 18.00 Uhr ins Kino zu kommen. „Filmraum“, Eimsbüttel, Müggenkampstr. 45, freier Eintritt!

Die Prinzessin von Sansibar
Historische Dokumentation 2008, R.: Tink Diaz, 62 Min.

Sansibar 1866: Die junge Sayida Salme, eine der vielen Töchter des Sultans Said von Oman und Sansibar, ist ehrgeizig und neugierig. Als sie den Hamburger Kaufmann Heinrich Ruete kennen lernt, sich verliebt und schwanger wird, muss sie die Insel heimlich verlassen. Auf der Flucht heiratet sie den Vater ihres Kindes, konvertiert zum Christentum und zieht mit ihm nach Hamburg. In der Hansestadt beginnt für Salme die Verwandlung der arabischen „Prinzessin“, wie man sie hier nur nennt, in die deutsche Bürgersgattin Emely Ruete. Als ihr Mann tragisch ums Leben kommt, entdeckt sie das Schreiben als Mittel gegen die Einsamkeit und das Heimweh.
Der historisch spannenden Film folgt ihren Gedanken und Erfahrungen, die sie in zwei Büchern veröffentlicht hat. Sie vergleicht und kontrastiert darin ihre heimatliche Kultur und Religion immer wieder mit dem gesellschaftlichen und religiösen Leben, das sie in Deutschland vorfindet. Viele ihrer Beobachtungen klingen auch heute erstaunlich aktuell.

Eine Veranstaltung von Augen Blicke Afrika e.V. im Rahmen der 10 Jahresfeier Städtepartnerschaft Hambur -Dar es Salaam, gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien.

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