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Sie verbergen sich zwischen Hafenkränen und Industriegebiet: die Hamburger Flusswatten. Zusammen mit Alexander Gröngröft, Professor i. R. am Institut für Bodenkunde, können Interessierte am 24. September auf Entdeckungsreise vor die eigene Haustür gehen: Mit dem Fahrrad geht es zu den Wattufern der Elbe, an denen der Experte erläutert, was der Boden des Jahres 2020 zu bieten hat. Die kostenlose Radtour startet um 14:30 Uhr am Lohsepark der Hamburger HafenCity.

Watt ist nicht gleich Watt – das gilt auch für die Hamburger Elbufer. Alexander Gröngröft kennt sich mit dem Boden des Jahres 2020, aufgrund seiner Tätigkeit als Professor am Institut für Bodenkunde, bestens aus. Bei einer vierstündigen Radtour gibt er sein Wissen weiter und führt Interessierte zu ganz unterschiedlichen Flusswatten, die typisch für die Metropolregion sind: von grau-schwarz schlickigen Flächen entlang des Oberhafens über extrem weiches Watt am Rand des Naturreservats am Kaltehofer Hauptdeich bis hin zur HPA-Baustelle an der Billwerder Insel.

Mitfahrende gehen mit dem Experten in den Schlick und entdecken, wie durch die Fahrrinnenvertiefungen der Elbe neuer Lebensraum entsteht, erfahren die erdkundliche Geschichte des Hafenbeckens und entdecken, welche Bewohner das heimische Watt zu bieten hat. Die Rundfahrt startet an der Stockmeyerstraße am Lohsepark in der HafenCity und endet am Hauptbahnhof.

Auch die Wanderausstellung „Watt erleben – Wattboden verstehen“ gräbt tief und legt ebenfalls spannende Informationen über das empfindliche Ökosystem und den vielfältigen Lebensraum frei. Bis Anfang August war sie im Zoologischen Museum zu sehen. Nun macht sie im Foyer der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, an der Neuenfelder Straße 19, Station.

Hinweise zur Teilnahme

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Radfahrer begrenzt. Melden Sie sich darum bitte frühzeitig, unter veranstaltungen.cenak@uni-hamburg.de an.

Sie benötigen zwingend ein eigenes, verkehrstaugliches Fahrrad, Gummistiefel, Proviant und wetterfeste Kleidung. Um die Natur eingehender entdecken zu können, empfehlen wir darüber hinaus eine Kamera, eine Lupe oder ein Fernglas.

Leider sind wir aufgrund der Pandemie dazu verpflichtet, den vollständigen Namen, die Anschrift und Telefonnummer zu erfassen. Diese Daten sind bei der Anmeldung anzugeben, um mögliche Infektionsketten nachvollziehbar zu machen. Wir löschen diese Kontaktdaten nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist, also nach vier Wochen. Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung ist die Teilnahme nicht gestattet. Wir bitten darum, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten und bei geringeren Abständen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

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