Leiten die Akademie: Anke und David Dieterle. Foto: pr
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Olaf Zimmermann, Harburg. Die Akademie für Musik und Kultur ist umgezogen. Aus dem Binnenhafen nach Heimfeld, in die Räume der ehemaligen Direktorenvilla des Friedrich-Ebert-Gymnasiums (FEG) am Petersweg 2. „Außerdem wird gerade eine ehemalige Hausmeisterwohnung für uns umgebaut, in der Studio, eine kleine Notenbibliothek und Unterrichtsräumen Platz finden“, sagt Anke Dieterle, die gemeinsam mit ihrem Bruder David die Akademie leitet. Am Dienstag wurden die neuen Akademie-Räume auf dem FEG-Campus feierlich eingeweiht.
Zuvor wurden die rund 800 Musikschüler zehn Jahre lang in einem schmucken Altbau in der Harburger Schloßstraße unterrichtet. Warum jetzt dieser Umzug? Anke Dieterle: „Wir waren schon länger auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Wir wollen uns weiterentwickeln und der Standort in der Schloßstraße hat diese Perspektive nicht geboten. Mit dem FEG sind wir schon seit Jahren verbunden und haben immer wieder die Möglichkeit diskutiert, auch eine räumliche Kooperation einzugehen.“

Die ehemalige Direktorenvilla des FEG – der neue Standort der Akademie für Musik und Kultur. Foto: pr

Neben Direktorenvilla und Studio kann die Akademie an ihrem neuen Standort auch einen ehemaligen Schulpavillon, den „Kleinen Friedrich“ nutzen – zumindest für ein Jahr. „An den Vormittagen stellen wir ihn für Integrationskurse zur Verfügung“, so Anke Dieterle. Nachmittags findet hier Instrumentalunterricht statt.
Auch ein passender Raum für Veranstaltungen und Konzerte findet sich auf dem Akademiecampus auf dem FEG-Gelände: das ehemalige das Brausebad – früher eine Art „Badeanstalt“ für Heimfelder, die in ihren eigenen vier Wänden keine Möglichkeit zum Baden hatten. Es wurde später zu einem Atelier umgebaut. „Nun nutzen wir es und gebrauchen wieder den ursprünglichen Namen ‘Brausebad’“.

Probleme in der Corona-Zeit
Über durch Corona verursachten Probleme für die Akademie sagt Anke Dieterlei: „Die Corona-Zeit war und ist auch eine harte Zeit für uns. Uns war wichtig, dass der Instrumentalunterricht digital und interaktiv weitergeht. Schüler und Lehrkräfte in kürzester Zeit auf diese Form des Unterrichts umzustellen, war aber eine echte Herausforderung.
Es waren zwei Gründe, die uns dazu brachten, den Unterricht digital „durchzuziehen“: Wir wollten, dass Kinder, Jugendliche und erwachsene Schüler gerade in Corona-Zeiten durch das Musizieren gestärkt werden und eine Bezugsperson, nämlich die Instrumenmtal-Lehrkraft neben der Familie präsent bleibt.
2. Die Kollegen sind nicht nur Instrumental-Lehrkräfte sondern auch Musiker, die in Corona-Zeiten ihre ganze Konzerttätigkeit einstellen mussten. So wurde die pädagogische Arbeit existenziell. Mittlerweile arbeiten wir wieder im Präsenzunterricht und einem speziellen Hygienekonzept, das Schüler und Lehrkräfte schützen soll.“

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