Der Harburger Rathausplatz mit sommerlicher Kirmes. Foto: Niels Kreller

Ausnahme wegen Corona: Auf dem Rathausplatz haben Schausteller Karussell und Buden aufgebaut

Niels Kreller, Harburg
Straßenfeste und Schützenfeste müssen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Das ist für die Schausteller bitter, die mit Schmalzgebäck, Gegrilltem, Crêpes, Karussells und vielem mehr bei diesen Events ihr Geld verdienen. In vielen Innenstädten dürfen Schausteller nun per Sondergenehmigung ihre Buden aufbauen. In Harburg auf dem Rathausplatz und in der Lüneburger Straße stehen jetzt einige Buden und Karussells und verbreiten mit Duft und Musik Jahrmarktfeeling an ungewohnten Orten.
In den Buden findet man viele bekannte Gesichter, Schausteller, die schon seit vielen Jahren auf dem Harburger Weihnachtsmarkt stehen. So auch Joseffa Wilczewski mit ihrem Kinderkarussell auf dem Rathausplatz.
„Wir haben uns Harburg ausgesucht, da wir ja auch hier zum Weihnachtsmarkt sind“, so Wilczewski. Ihr erster Eindruck am Montag ist, dass das Angebot gut angenommen wird. Sven Rösner vom Bezirksamt freut sich: „Das Bezirksamt unterstützt die Schausteller und findet gut, dass sie hier stehen.“
Die Schausteller haben ihre Läden durchweg von 11 bis 19 oder 20 Uhr geöffnet. Wie lange sie hier sein werden, steht aber noch nicht fest. „Erst einmal planen wir open end – je nachdem, wie wir angenommen werden“, so Wilczewski.
Und was wird aus dem Weihnachtsmarkt auf dem Harburger Rathausplatz? Darüber beginnen bald Gespräche mit dem Bezirksamt, sagte Weihnachtsmarktveranstalterin Anne Rehberg. Hamburg wolle die Weihnachtsmärkte ja ermöglichen, so Rehberg – mit Abstand und Maske. „Wir müssen für die Schausteller eine Möglichkeit finden zu arbeiten, und die heißt eben auch Weihnachtsmarkt“, so Rehberg. Der Markt selbst werden sicher anders werden als sonst. Aber die Öffnung der Wochenmärkte – selbst in der schlimmsten Coronazeit – habe ja gezeigt, dass das geht. „Wir sind draußen an der Luft – das ist schon mal gut“, sagt Rehberg. Ob und wie beispielsweise das gemeinsame Singen bei „Harburg singt“ oder das beliebte Kinderbasteln stattfinden, werde sich zeigen. Der Schwerpunkt liege auf dem Markt, erklärt Rehberg.

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