Unübersichtlich: der Kreuzungsbereich Waterloostraße/Eimsbüttler Straße. Foto: pr
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Horst Baumann, Hamburg-West

Im Januar hat sich die Initiative Waterloostraße gegründet. Grund ist der Umbau der Straße, die Teil der Veloroute 13 werden soll. Ini-Mitglied Karlheinz Maas sagt: „Wir fordern sichere Übergänge für Fußgänger im Bereich der Waterloostraße zwischen dem Waterloohain und der Eimsbütteler Straße.“

Unsicher Übergang für Schulkinder

Nach Ansicht der Initiative weist der bislang vorliegende Plan des Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) noch gravierende Mängel auf. Vor allem für Kinder und Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, bleibt „die Straßenquerung damit eine unsichere und gefährliche Angelegenheit“, so Maas.

Wenn sich daran nichts ändere, werden einige Eltern wie bisher ihre Kinder auf ihrem Schulweg in die Grundschule Arnkielstraße begleiten müssen. Alleine möchten sie die Grundschulkinder nicht losschicken. Zunächst waren einige Vorschläge der Anwohner auf bauliche Maßnahmen zur Temporeduzierung und Ausweisung der Waterloostraße als Fahrradstraße vom LSBG aufgegriffen worden. Bei einem Gespräch, das am 16. Juli zwischen der Initiative und der LSBG in der Polizeiwache Troplowitzstraße stattfand, hätten die Behördenvertreter allerdings eine weitergehende Veränderung der Planung abgelehnt, so Maas.

Nun hat die Iniative Waterloostraße einen Brief an den neuen Verkehrssenator Anjes Tjarks geschickt. Darin heißt es: „Angesichts der vielen Steuergelder, die die Umgestaltung der Waterloostraße kosten wird, sollte es möglich sein, dass diese offensichtlichen Probleme behoben werden.“

Der Umbau der Waterloostraße ist beim Bezirksamt Eimsbüttel angesiedelt, die von der Initiative geforderten Querungen liegen allerdings auf Altonaer Gebiet. „Wir haben nun den begründeten Verdacht, dass es die LSBG bei ihren Planungen versäumt hat, den Bezirk Altona mit einzubeziehen“, so Maas.

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