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Corona, das bedeutete auch für die Jugendverbände in Hamburg den Ausfall der Gruppentreffen und von Veranstaltungen.
Für die Waldjugend in den Harburger Bergen war das aber kein Grund, verlängerte „Ferien“ zu machen.

„Zunächst haben wir überlegt, wöchentlich etwas Digitales zu machen, z.B. Spiele über Videokonferenz oder so“, so Ines Möller, Gruppenleiterin. „Aber wir haben sehr schnell gemerkt, dass die Kinder auch durch die Schule schon den ganzen Tag am Computer sitzen und dann weniger Lust haben, noch mehr damit zu machen“.

So wurden von den Gruppenleitern wöchentlich Experimente an die Kinder verschickt, wie z.B. die Nachzucht von Ananas oder Bastelaufgaben. Außerdem wurde die bundesweite Waldjugend-Aktion „20.000 Stunden für den Wald“, von der die Hamburger 500 Stunden leisten wollten, in kleine wöchentliche Aufgaben umgesetzt. „Unsere Aktion sollte dafür sorgen, dass die Kinder weiter raus in den Wald gehen und aktiv etwas machen – nur eben jetzt mit der Familie und nicht mit der großen Gruppe“, so Kira Schnellbächer von der Bundesleitung der Waldjugend.

Insektenhotels wurden gebastelt, Steinhaufen für Reptilien angelegt (das kann man auch als Gruppe machen, ohne sich zu treffen) und es wurde Müll gesammelt – leider findet man nun auch Einwegmasken im Wald!

Dank vieler fleißiger Einsätze hat die Waldjugend nun zum Sommer bereits 580 ehrenamtliche Stunden für den Wald erbracht und somit das Jahresziel schon weit übertroffen.

Und dann ging es glücklicherweise doch wieder los: Mit Hygieneauflagen und einem Schutzkonzept war es möglich, in den letzten 3,5 Wochen vor den Sommerferien wieder Gruppentreffen durchzuführen. Es wurde Müll gesammelt, Bäume bestimmt und ein Blühstreifen angelegt, der den Insekten (und damit auch wieder dem Wald) zu Gute kommen soll.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Dank Corona mussten viele Veranstaltungen ausfallen und damit Einnahmen.
Dazu kommt, dass wegen der Hygienemaßnahmen hohe Kosten für Reinigungsmittel und Hygienebedarf entstehen und noch nicht abzusehen ist, wann wieder Veranstaltungen stattfinden können, die Einnahmen bringen.

Die Waldjugend bittet daher um Spenden auf das Konto DE35 4306 0967 2036 6894 00, Stichwort „Aktion Wald trotz Corona“.

Wer selber aktiv werden möchte und dem Wald helfen möchte, kann die Aktionen weiterhin unter waldjugend.de/aktion20000 herunterladen.

Schnuppergruppenstunden sind wahrscheinlich nach den Sommerferien wieder möglich – Informationen dazu unter https://www.waldjugend-hausbruch.de

 

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