Susanna Fiebig, Inhaberin des Familienunternehmens Otto Meyer & Co. GmbH, freut sich über die Auszeichnung „Naturfreundliches Firmengelände“. Biologe Kolja Dudas (l.) und Geschäftsführer Axel Jahn (beide Loki-Schmidt-Stiftung) stellten im Projekt „Kooperation Natur“ dafür ihr Fachwissen zur Verfügung. Foto: Loki-Schmidt-Stiftung
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Firma Otto Meyer mit dem ersten Umweltsiegel „Naturfreundliches Firmengelände“ ausgezeichnet

WILHELMSBURG. Zwei Jahre dauerte es von der ersten Idee bis zum blühenden Wildblumenhang: Heute findet man auf dem Firmengelände des Eisenwarenhändlers Otto Meyer & Co. KG in der Neuhöfer Straße 25 eine Naturlandschaft samt eines Hotels für Wildbienen. 
Inhaberin Susanna Fiebig steht auf dem Firmengrundstück am Veringkai. Um sie herum summen und brummen Wildbienen, Schmetterlinge und Fliegen. Vor zwei Jahren hatte sie die Idee, der Natur auf dem Firmengelände Raum zu geben. Heute ist die Vision Wirklichkeit.
Lebensräume für Blumen, Bienen und Blaumeisen
Gemeinsam mit der Loki-Schmidt-Stiftung setzte sie das Projekt „Kooperation Natur“ um. So entstanden auf kleins- tem Raum wertvolle Lebensräume für Blumen, Bienen und Blaumeisen.
Und weitere Firmen auf der Elbinsel halfen mit, dass das Projekt zu einem Erfolg wurde: Ausschließlich aus Wilhelmsburger Materialien baute Naturschützer Harald Köpke ein Bienenhotel. In der „Werkstatt ohne Grenzen“ schreinerten Geflüchtete Nistkästen, und ein örtliches Landschaftsbauunternehmen half, den Trümmerschutt aus dem Boden zu bergen.
So viel sozial-ökologisches Engagement muss belohnt werden! Die Loki-Schmidt-Stiftung zeichnete das Familienunternehmen Otto Meyer & Co. GmbH als erste Firma deutschlandweit mit dem neuen Siegel „Naturfreundliches Firmengelände“ aus. Die Auszeichnung gilt drei Jahre und kann danach erneut beantragt werden. Mittlerweile nehmen zehn Einrichtungen zwischen Kiel und München an der Aktion teil. KI

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