Kerstin Schumann hat bereits Kontakt zur Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hamburg aufgenommen. Foto: pr
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Interview mit Praxiskoordinatorin Kerstin Schumann

Angela Dietz, Wilhelmsburg

Elbe Wochenblatt: Welche Auswirkungen hat die Schließung der Pflegeschule
Groß-Sand auf Ihre Arbeit?
Kerstin Schumann: Generell sind die Auswirkungen für mich ähnlich wie für unsere Auszubildenden. Wir haben andere Wege, neue Ansprechpartner. Vor-Ort-Termine sind künftig vielleicht etwas weniger spontan, aber bei der geringen Entfernung zwischen Wilhelmsburg und Hammerbrook ebenso problemlos möglich.

  
Ja, wir sind bereits in Kontakt und werden nach wie vor in einem engen Austausch mit dem Schulteam bleiben. Das ist auch insofern wichtig, als die Schule bereits Erfahrungen mit dem neuen Ausbildungssystem gemacht hat, von denen wir lernen können. Denn das ist ja der eigentliche Hintergrund der Maßnahme. Wir sind gesetzlich verpflichtet, zum 1. Oktober die generalistische Pflegeausbildung umzusetzen – für Groß-Sand noch ein neues Feld und eine große Aufgabe.

Welche Auswirkungen hat der Ortswechsel für die Azubis?
Das sind ja zum einen ganz klassische Dinge, wie beispielsweise neue Ansprechpartner, neue Gegebenheiten vor Ort, Räumlichkeiten und so weiter. Wir gehen auch davon aus, dass der Fokus künftig stärker auf dezentralen Lernformen liegen und mehr multimedialer Unterricht stattfinden wird. Dafür bietet die neue Schule als modernes, baulich und technisch gut ausgestattetes Erwachsenenbildungszentrum nach unseren ersten Erfahrungen sehr gute Voraussetzungen. Was wir zudem wissen und auch wichtig finden: Die Klassenzusammensetzungen der bereits laufenden Jahrgänge/ Kurse wird auch an der neuen Schule beibehalten. Der Kontakt untereinander bleibt also bestehen.

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