Im Asklepios Klinikum Harburg kann vor einer Operation die „HappyMed“-Brille eingesetzt werden. Foto: AKH
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Asklepios Klinik Harburg: Mit Hilfe einer Videobrille können Patienten vor Operationen Filme sehen und sich so ablenken und entspannen

Siegmund Borstel, Hamburg-Süd

Eine Operation ist für die meisten Menschen mit Ängsten und Stress verbunden. Um die Anspannung vor und während eines Eingriffs zu senken, wird an der Asklepios Klinik Harburg im Bereich Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerz- und Palliativmedizin seit Kurzem eine spezielle Videobrille eingesetzt. Mit der kostenfreien „HappyMed“-Brille können Patienten bei Eingriffen in Teilnarkose oder während der OP-Vorbereitung entspannen und sich von einem Film oder einer Serie ihrer Wahl ablenken lassen.

Die Auswahl ist groß: Ob Kinderserien, Spielfilme, Sport, Dokumentationen oder Konzerte – es ist für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei. Vor dem Eingriff sucht sich der Patient sein persönliches Programm für den Eingriff aus – und bei der OP-Vorbereitung heißt es dann „Film ab!“.

Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Patient entspannen, denn seine Aufmerksamkeit richtet sich primär auf das Geschehen in der Videobrille. „Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Stress, Schmerzen und Ängste stärker empfunden werden, wenn man sich darauf konzentriert – und das wirkt sich wiederum auf Blutdruck, Puls und Atemfrequenz aus. Mit dem neuen Angebot der Videobrille lösen wir diese angespannte Situation und unterstützen den Patienten, seinen Eingriff angstfrei zu erleben“, so der Leitende Oberarzt Matthias Mamier.

Bisher erfährt der Mediziner ausschließlich positive Resonanz: Das Angebot kommt gut bei seinen Patienten an. Neben dem Einsatz im OP-Saal kann die Videobrille auch im Aufwachraum genutzt werden. Dort soll ihr Einsatz in den kommenden Wochen getestet werden.

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