Am Wochenende 20./21. Juni wird der Elbtunnel nachts voll gesperrt. Foto: archiv
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Gaby Pöpleu, Hamburg. Weil die A7 auf weiten Strecken achtspurig ausgebaut und in Teilen saniert oder neu gebaut werden muss, wird schon lange nördlich und südlich des Elbtunnels gebaut. Jetzt beginnt eine neue Bauphase: Am kommenden Wochenende, 20. und 21. Juni, wird der Elbtunnel deshalb nachts voll gesperrt. Dann wird eine neue Software auf den Verkehrsrechner der Tunnelbetriebszentrale aufgespielt. Außerdem werden Baufelder südlich und nördlich des Tunnels neu eingerichtet.
Es geht jetzt vor allem um das das auf Stelzen stehende Brückenbauwerk „K30“, die „Hochstraßenrampe“ direkt südlich des Tunnelausgangs, die abgerissen und neu gebaut werden muss. Um die nächste Bauphase einzuleiten, muss die Verkehrsführung geändert werden. Dafür wird zunächst ohne Verkehr getestet, ob das neue Computerprogramm sicher läuft.
In der nächsten Bauphase soll der Verkehr auf der Südseite des Tunnels über eine zusätzliche zweistreifige Rampe verlaufen, einen auf der Westseite parallel zur Fahrbahn verlaufenden „Hilfsdamm“. Der wird jetzt an die A7 angeschlossen. Der Hilfsdamm ist notwendig, damit der Verkehr während des Abrisses und Neubaus auf sechs Fahrstreifen laufen kann.
Die Vollsperrung gilt für die Strecke zwischen den Auffahrten Heimfeld und Volkspark. Die dazwischen liegenden Anschlussstellen werden komplett, die Auffahrt Stellingen nur in Richtung Süden, am Sonnabend, 20. Juni, um 21 Uhr gesperrt und am Sonntag, 21. Juni, um 10 Uhr wieder freigegeben. Die Zeit der Vollsperrung wird außerdem für Reinigung und Instandhaltung genutzt.
In Altona und Othmarschen wird die Baustelle für den Tunnel Altona vorbereitet und südlich des Tunnels wird der Zustand der „Hochstraße Elbmarsch“ K20 weiter geprüft.

Die Hochstraße Elbmarsch
ist Teil der Autobahn A7. Sie schließt südlich an den Elbtunnel an und ist mit 4.258 Metern die längste Straßenbrücke Deutschlands.
Das Bauwerk mit sechs Fahrstreifen besteht aus der eigentlichen 3.840 Meter langen Hochstraße (K20) sowie der 418 Meter langen schon achtspurigen Hochstraßenrampe (K30) direkt vor dem Tunneleingang.
Die Hochstraße wurde schon beim Bau auf eine mögliche Verbreiterung vorausschauend um einen weiteren Fahrstreifen je Fahrrichtung ausgelegt, was jetzt beim achtspurigen Ausbau der A7 nützlich ist.
Gebaut wurde die Brücke in den Jahren 1971 bis
1974. PÖP

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