Das Klubhaus des BSV 19: Im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsstelle und Clubräume, darüber das „Dojo“. Foto: prs
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BSV 19: Befürchtete Austrittswelle bleibt bislang aus

Mateo Schneider, Hamburg-West

Ein hohes Ansteckungsrisiko bei den Aktiven, keine „eigenen“ Testkapazitäten und nur schwer einzuhaltende Abstandsregelungen beim Publikum: Beim derzeitigen Erkenntnisstand hat der Amateur- und Jugendußball und mit ihm die unteren Ebenen der anderen Mannschaftssportarten keine guten Karten beim Weg zurück in die „Mit-Corona-Realität“. Und „Geisterspiele“ im kleinen Fußball ergeben ohnehin wenig Sinn.

Nur 250 Mitglieder hat der Bahrenfelder SV 19. In der derzeitigen Situation vielleicht sogar ein Vorteil, denn damit sind auch die regelmäßig aufzubringenden fixen Kosten überschaubar. „Bislang haben wir keine finanziellen Engpässe“, stellt der BSV-19-Vorsitzende Ralf Boedekker erleichtert fest. „Außer Strom und Wasser im Klubhaus haben wir keine laufenden Kosten.“ Eine Austrittswelle könne er sich in seinem Verein „nicht vorstellen.“ Und die Kampfsportabteilung arbeite ohnehin ohne Personalkosten.

Weil dies aber nicht in allen kleineren Vereinen der Fall sein dürfte, hat die Stadt neben der Corona-Soforthilfe und dem Förderkredit Sport einen zusätzlichen Nothilfefonds in Höhe von fünf Millionen Euro bereitgestellt.

Der Bahrenfelder SV 19 hat die Coronakrise bislang gut überstanden. Grafik: pr

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