Das Stadtmuseum Harburg möchte dokumentieren, wie die Corona-Pandemie den Harburger Alltag beeinflusst hat. Foto: AMH

AMH/Siegmund Borstel, Hamburg-Süd. Das Corona-Virus hat das Alltagsleben einschneidend und unmittelbar verändert, auch in Harburg. Wie blicken wir in Zukunft auf diese Zeit zurück? Damit kommende Generationen sich einen lebendigen Eindruck vom Alltag in „Corona-Zeiten“ machen können, bittet das Stadtmuseum Harburg alle Harburger um Mithilfe.
Das Stadtmuseum Harburg beginnt ab sofort, Zeitzeugnisse zu sammeln und ein Archiv über die Corona-Zeit in der Region anzulegen. Gesucht werden Gegenstände, die den Alltag während der Corona-Pandemie in Harburg begleitet und geprägt haben. Dies können Schilder zu Schließungen oder Abstands- und Hygienevorschriften sein, der gekaufte oder selbst genähte Mundschutz und vieles mehr. Eine kurze Beschreibung des Ortes, an denen die Objekte genutzt wurden, ist dabei ebenso wichtig und informativ wie kurze Angaben zum jeweiligen Nutzer. So können zukünftige Generationen an unserem gegenwärtigen Alltag teilhaben. Erwünscht sind auch Fotos, Videos und geschriebene Erinnerungen.
Die Teilnehmer werden gebeten, zunächst ein Foto ihres Corona-Objekts mit einem kurzen Text an das Museum zu schicken. Wenn der Beitrag für die Sammlung geeignet ist, werden sich die Museumsexperten anschließend mit den Absendern in Verbindung setzen. Fotos, Videos, geschriebene Erinnerungen können unter der E-Mail-Adresse brauer@amh.de eingereicht werden.

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