So soll der Bereich Quartiershaus aussehen. Fotos: Robertneun Architekten

Olaf Zimmermann, Wilhelmsburg.
Die Hamburg Towers haben große Pläne. Der Club möchte zu einem Wilhelmsburger Breitensportverein mit 5.000 Mitgliedern werden – mit vielen weiteren Sportangeboten neben Basketball und Cheerdance. Dafür wird im Rathausviertel mit dem Quartierssporthaus die künftige sportliche Heimat der Hamburger Towers entstehen.
Entscheidende Schritte sind getan. In einem städtebaulichen Wettbewerb hat sich der Entwurf des Berliner Büros „Robert Neun Architekten“ zusammen mit dem Atelier Loidl Landschaftsarchitekten durchgesetzt. Dieser sieht neben dem Bau des Quartiersporthauses inklusive Dreifeldhalle und Fitnessstudio für die Hamburg Towers ein Hotel, ein Sporthostel sowie Büro-Flächen vor.
Die Baukosten für das Quartierssporthaus betragen gut 18 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt über öffentliche Förderung und Förderkredite. Allein der Bund übernimmt 4,5 Millionen Euro. Eigentümer des Quartierssporthauses wird, so Towers-Sprecher Rupert Fabig, „die Hamburg-Towers-Stiftung sein.“ Voraussichtlich Ende 2023 soll die neue Heimat der Towers fertiggestellt sein.
„Wir freuen uns sehr, dass der Siegerentwurf den Sport direkt im Zentrum des neu entstehenden Wilhelmsburger Rathausviertels ansiedelt. Für die weitere Vereinsentwicklung ist das Quartierssporthaus eine große Chance, bestehende Angebote auszubauen und neue zu etablieren, insbesondere die Jugend- und Sportsozialarbeit sowie die Kooperation mit Schulen“, sagt Jan Fischer, Geschäftsführer Hamburg Towers.
„Es entsteht ein vielfältiger, vielgestaltiger Ort, in dem der Sport im Mittelpunkt stehen soll. Dieser neu entworfene Raum macht Lust auf Bewegung!“, lobt Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing.“

Hamburg Towers
Momentan hat der Hamburg Towers e.V. rund 500 Mitglieder. Wegen der zahlreichen großen Wohnungsbauprojekte werden in den kommenden Jahren bis zu 15.000 Menschen auf die Elbinsel ziehen. Die Towers hoffen, ihre Mitgliederzahl dann auf 5.000 verzehnfachen zu können.
Dazu sollen neben Basketball und Cheerdance weitere Sportangebote geschaffen werden – etwa Triathlon, Stand-Up-Paddling, Kampf-sport sowie Hip-Hop-Tanzen. Mit dem Norddeutschen Regatta Verein sind die Towers eine Kooperation eingegangen, sodass ab diesem Frühjahr Segeln auf der Alster möglich ist.

Rathausviertel
Das Wilhelmsburger Rathausviertel schließt unmittelbar nördlich an die Wilhelmsburger Mitte und den Wilhelmsburger Inselpark an. Das Wilhelmsburger Rathaus liegt im südlichen Teil. Die künftige Bebauung mit rund 1.600 Wohneinheiten ist vielseitig.
Es soll ein städtebaulicher Mix von Geschosswohnungsbau, Stadthäusern, Reihenhäusern und Einzelhäuser entstehen, davon ein Drittel öffentlich gefördert: von klassischen Mehrzimmerwohnungen für Familien bis hin zu Angeboten für Senioren, Studenten, Personen mit geringem Einkommen und Menschen mit Behinderungen.

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