Für Obdachlose: Die Inhaber des „Hoi An“ spendeten Fertigsuppe. Foto: pr

HARBURG. Viele Restaurants stecken selbst gerade in Schwierigkeiten, weil sie wegen der Coronakrise nur außer Haus verkaufen dürfen. Da fällt Wohltätigkeit besonders auf: Die Inhaber des vietnamesichen Restaurants „Hoi An“ am Schellerdamm 1 im Binnenhafen spendeten jetzt Suppen für Obdachlose.

Wochenblatt-Leserin und früherer Hoi-An-Gast Anneli Renis hatte auf ihrem Weg durch den Harburger Hafen einen großen Stapel mit Kartons neben dem Eingang des Restaurants entdeckt, zirka 150 Stück, sagt sie. „Ich habe gefragt, wofür die sind, und mir wurde erzählt, dass die für Obdachlose gedacht sind.“

Tatsächlich sei das schon der vierte Kartonstapel, erfuhr unsere Leserin. Die Suppen werden mit heißem Wasser aufgegossen, mit dem Inhalt eines Kartons kommt eine Person etwa zehn Tage aus. „Eine tolle Aktion und sehr menschlich, gerade wenn es einem selbst nicht so gut geht“, fand Anneli Renis und wünschte sich, dass das Elbe Wochenblatt diese Spende – trotz Zurückhaltung und Bescheidenheit der Spender – öffentlich macht (was wir hiermit gern tun). PÖP

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here