Rund jeweils 1.000 Personen wurden im März/April 2020 und im März des Vorjahres zu ihren Gewohnheiten rund ums Händewaschen befragt. Grafik: KKH

HAMBURG. Die Coronakrise hat zu mehr Handhygiene geführt. Das zeigt eine forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännische Krankenkasse KKH. Demnach wäscht sich aktuell nahezu jeder (93 Prozent) nach dem Nach-Hause-Kommen die Hände. Im vergangenen Jahr sagten dies nur 71 Prozent der Befragten.

Auch nach dem Berühren von Türklinken, Geländern und anderen Gegenständen, die mit Keimen behaftet sein können, suchen mittlerweile gut zwei Drittel der Bundesbürger das Wasch-becken auf. 2019 gab dies weniger als die Hälfte an. Darüber hinaus berichten aktuell 73 Prozent der Befragten, dass sie sich die Hände vor jeder Mahlzeit waschen. 2019 sagten dies noch 65 Prozent. Jeder Vierte tut dies tagsüber sogar mindestens einmal pro Stunde, 2019 nur jeder Siebte.

83 Prozent der Befragten versuchen außerdem, im Alltag möglichst wenige Dinge wie Türklinken, Handläufe oder Schalter anzufassen (2019: 53 Prozent). Darüber hinaus tragen neuerdings 28 Prozent der Befragten zum Beispiel beim Einkaufen Einmalhandschuhe, um sich vor Keimen zu schützen. Jeder fünfte Mann und jede vierte Frau nutzten außerdem bereits vor der Einführung der Maskenpflicht einen Mundschutz. Nur zwei Prozent aller Befragten gibt aktuell an, sich unterwegs nicht gegen Bakterien und Viren zu schützen (2019: 17 Prozent). PÖP/KKH

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