Mit Gartenwerkzeug: Helmut Behr (l.) und Sönmez Ugurlu vor dem neu entstandenen Beet. Foto: KP Flügel
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Von Dirk Andresen. Mit Blüten gegen den Corona-Frust: Unter diesem Motto haben zwei Eimsbütteler jetzt die Initiative ergriffen. Helmut Behr (69) und sein Mitstreiter Sönmez Ugurlu (47) wollen mit Blumen der Virus-Tristesse zu Leibe rücken. Sie legten an der Methfesselstraße, Ecke Osterstraße ein „Gemeinschaftsbeet“ an.

Die Idee: Jeder der Lust hat, kann dort mit ihnen pflanzen und säen – und sich mit den Blumenfreunden an dem kleinen gemeinsamen „Garten“ freuen. Helmut Behr: „Ich habe hier vor dem Haus Methfesselstraße 61 schon vor vier Jahren eine Kaiserlinde gepflanzt, die mir meine Frau damals schenkte, später kamen ein paar Blumen dazu. Weil der angrenzende Fahrradweg jetzt verlegt wurde, konnten wir mit Genehmigung des zuständigen Amtes das Beet deutlich vergrößern.“

Sönmez Urgurlu, der direkt neben dem Beet einen kleinen Technik-Laden betreibt: „Immer wieder stellten oder setzten sich hier Leute hin und freuten sich an der bunten Pracht. Da kam uns die Idee, auch andere einzuladen, mitzumachen.“

Behr ließ drei Kubikmeter Mutter- und Pflanzenerde von einem Fuhrunternehmen ankarren, Ugurlu kauft jetzt einen Wasserschlauch zur Bewässerung. Mit einem kleinen Schild wird aufgefordert, in dem etwa 15 Meter langen und gut zwei Meter breiten Beet mitzugärtnern. „Bitte möglichst Pflanzen wählen, die bienen- und insektenfreundlich sind“, steht darauf. Damit der kleine Garten möglichst bald mit viel Leben erfüllt ist. Und was kostet es, sich an dem Beet als Gärtner zu beteiligen? Behr schmunzelnd: „Naja, wenn man sich mit einer kleinen Spende für die Wasserkosten beteiligt, ist das absolut Okay.“

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