uf dem Walter-Wächter-Platz des FC Alsterbrüder darf zwar nicht gekickt, aber zumindest gebaut werden. Foto: MS
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Von Mateo Schneider. Ein hohes Ansteckungsrisiko bei den Aktiven, keine „eigenen“ Testkapazitäten und nur schwer einzuhaltende Abstandsregelungen beim Publikum: Beim derzeitigen Erkenntnisstand hat der Amateur- und Jugendußball und mit ihm die unteren Ebenen der anderen Mannschaftssportarten keine guten Karten beim Weg zurück in die „Mit-Corona-Realität“.

Die kleineren Vereine, in denen hauptsächlich Fußball gespielt wird, bekommen nun Probleme. Gibt es Kündigungswellen in größerem Ausmaß, könnten davon betroffene Klubs in existenzielle Nöte geraten. „Für uns ist der Mai der entscheidende Monat, dann wird zum Quartalsende Juni eingezogen, dann werden wir sehen, wie die Mitglieder reagieren“, blickt Frank Vöhl-Hitscher, 1. Vorsitzender des FC Alsterbrüder, der nahen Zukunft gespannt entgegen. „Die meisten Beiträge werden bei uns vierteljährlich überwiesen. Beim Einzug für das erste Quartal war die Welt noch in Ordnung.“

Vöhl-Hitscher ist zwar gespannt, aber nicht verspannt. Von den 540 Vereinsmitgliedern hätten einige zwar wegen einer Kündigung vorgefühlt, „aber die Zahl ist überschaubar, dafür können wir Lösungen finden.“ Schwierig bis unmöglich ist die Fortführung der Spendensammlung geworden, die beim Aufbringen des Eigenanteils für den Bau des Klubhauses helfen soll. Der Spielbetrieb und damit die Gelegenheiten zum Sammeln fehlen.

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