Mayar (7) kann jetzt mit dem Tablet arbeiten. Foto: pr
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Finanzierung durch Spende der Clausen-Simon-Stiftung –
aber: Klassenzimmer nicht mit WLAN ausgestattet

PM/Olaf Zimmermann, Fischbek.
Seit der Schulschließung wegen der Corona-Pandemie müssen auch die Schüler der Grundschule Schnuckendrift Zuhause lernen. Dafür werden sie von den Lehrkräften wöchentlich mit geeignetem Lernmaterial versorgt.
Was an den meisten weiterführenden Schulen schon länger selbstverständlich ist – nämlich die Unterstützung des Lernens und die Kommunikation mit digitalen Hilfsmitteln – spielte in den Grundschulen bisher nur eine Nebenrolle. Aber auch hier gibt es viele Möglichkeiten, das Üben und den Austausch mit dem Lehrer zu erleichtern: Per E-Mail, in Videokonferenzen oder durch besondere Lernplattformen und Apps können Kinder noch weiter unterstützt werden.
Das Problem: Die dafür nötige Hardware in Form von Computern, Tablets oder Handys mit Internetzugang ist nicht in allen Familien eine Selbstverständlichkeit. Um auch Kindern diesen Zugang zu ermöglichen, die Zuhause nicht über ein derartiges Gerät verfügen, hat die Schule kurzfristig acht Tablets angeschafft, ermöglicht durch eine Spende der Clausen-Simon-Stiftung. Die Geräte wurden eingerichtet, mit Schutzhüllen ausgestattet und an ausgewählte Kinder der dritten und vierten Klasse verteilt. Nach kurzer Einweisung haben sich diese mit Begeisterung an das Lernen mit den neuen Tablets gemacht.
„Ich freue mich, dass wir damit einen weiteren Baustein für gutes Lernen Zuhause schaffen können!“, so Schulleiter Peter Böckstiegel. Im Augenblick versucht die Schule, 14 weitere Geräte zu kaufen. Noch können die Tablets in der Schule aber nur offline genutzt werden. Es fehlt an der nötigen Infrastruktur, die Klassenräume sind nicht mit WLAN ausgestattet.
Jetzt soll versucht werden, zumindest in einem Klassenraum möglichst zeitnah WLAN einzurichten.

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