Hamburger können dazu beitragen, an das Unrecht des NS-Staates zu erinnern. Foto: pr

Marathonlesung Erinnern heißt kämpfen online am 14. Mai

 

EIMSBÜTTEL Auch die Organisatoren des „Monat des Gedenkens“ in Eimsbüttel müssen sich an den Richtlinien für die aktuellen Kontakteinschränkungen halten. Die Veranstaltungen zum diesjährigen Motto „Erinnern heißt kämpfen“, die bis Sonntag, 31. Mai stattfinden sollten, mussten daher abgesagt werden oder können nur im eingeschränkten Rahmen durchgeführt werden.
Broschüren, Plakate, Sticker für den 7. Monat des Gedenkens und die Marathonlesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennung – alles war fertig, geplant, gedruckt und fast komplett ausgeliefert. Dann mussten alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt werden. „Für einige Veranstaltungen im Mai bleibt noch ein kleines bisschen Hoffnung, besonders für Stadtrundgänge oder auch Lesungen unter freiem Himmel“, so Helga Obens von der Arbeitsgemeinschaft Gedenken – Eimsbüttel. Die für Donnerstag, 14. Mai, geplante Marathonlesung zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen kann wahrscheinlich nur in Form einer symbolischen Lesung auf dem Platz der Bücherverbrennung stattfinden. Ergänzend wird die Marathonlesung jetzt online gesendet auf
❱❱ www.lese-zeichen.de
Hamburger aller Generationen sind eingeladen sich mit einer Lesung aus den verbrannten, verbotenen und verbannten Büchern zu beteiligen. Die maximal fünf Minuten langen Beiträge bitte als Datei im Format vimeo, youtube, mp3 oder mp4 senden per E-Mail an 
kontakt@lese-zeichen-hamburg.de   EW

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