So sieht es aus, wenn Freiwillige in der Küche stehen, um für Obdachlose zu kocken. Foto: pr
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Mahlzeiten für Bedürftige: Initiative #wirfuerdich braucht mehr Spenden

ALTONA. Die Initiative „#wirfuerdich“ sorgt sich um Obdachlose und andere hilfsbedürftige Menschen, die durch die zwangsweise Schließung öffentlicher Suppenküchen plötzlich ohne Gelegenheit zu einer warmen Mahlzeit dastehen. Zusammen mit dem Caterer „Foodeventclub“ kochen freiwillige Helfer jeden Tag 150 bis 200 Mittagessen für Hilfsbedürftige. Damit die Hilfe weitergehen kann, werden Spenden benötigt.

Die Freiwilligen sind zum großen Teil Berufstätige, die jetzt durch Kurzsarbeit oder plötzliche Arbeitslosigkeit mehr Zeit haben. Das Essen wird in der Billstedter Küche des derzeit geschlossenen Foodeventclub aus der Friedensallee zubereitet und vom Eimsbütteler Weinhandel „Vineyard“ an soziale Einrichtungen in St. Pauli ausgeliefert, zum Beispiel die Alimaus am Nobistor, Kids Welcome in der Turnerstraße. Die Lebensmittel kommen aus dem Kühlhaus von Foodevent-Inhaber Bassam Kharashfeh und sind von Gastronomen und Händlern gespendet worden, die ebenfalls von Schließungen betroffen sind.

Das Projekt läuft schon seit dem 23. März, bisher wurden mehr als 3.700 warme Mahlzeiten verteilt. „Das würden wir gerne ausbauen und benötigen dafür nun mehr Sponsoren und Spenden“, erlärt Anne Polinski von der Initiative.

Eine Spendenkampagne auf Betterplace.me (www.betterplace.me/wirfuerdich) ist angelaufen, mit der Geld für den guten Zweck gesammelt werden soll. Für eine Mahlzeit fallen etwa Kosten von sieben Euro an, einschließlich Nebenkosten, Benzin, Schutzausrüstung.

Außerdem werden weiter Lebensmittel jeglicher Art benötigt. Bei Instragramm www.instagram.com/wirfuerdich_by_foodeventclub/) kann man verfolgen, was die Initiative mit dem Geld macht. PÖP

 

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