Lässt bei den EBV-Mietern je Haushalt zwei Masken in die Briefkästen werfen: Vorstand Joachim Bode.
Anzeige


Von Olaf Zimmermann, Harburg

Falls das Tragen von Schutzmasken demnächst vorgeschrieben wird, ist man beim Eisenbahnbauvereins Harburg (EBV) gerüstet. Denn der EBV spendet seinen Mietern und Mitgliedern Schutzmasken. „Am Donnerstag, 30. April, werden wir je Haushalt zwei Masken in die Briefkästen werfen“, verspricht EBV-Vorstand Joachim Bode. Mitglieder, die nicht mehr beim EBV wohnen, erhalten die Masken per Post.
„Wir hoffen, dass von den Masken reger Gebrauch gemacht wird und sich so die Verbreitung von Covid-19 weiterhin verlangsamt. Sollten in einigen Haushalten nur Einzelpersonen wohnen, bitten wir um Weitergabe überschüssiger Exemplare an bedürftige Personen oder Familien innerhalb des Treppenhauses.“
Wie entstand die Idee für diese ungewöhnliche Maßnahme? „Wir mussten all unsere sozialen Aktivitäten auf Null runterfahren. Weil dies vermutlich für längere Zeit so bleiben muss, haben wir uns überlegt, wie wir unseren Mitgliedern und Mietern Unterstützung zukommen lassen können“, sagt Joachim Bode. Die Entscheidung fiel, nachdem mehrere EBV-Mieter berichtet hatten, wie schwer es sei, an Masken heranzukommen. Bode: „Da haben wir versucht, unsere langfristige Beziehungen zur Harburger Firma Kock & Sack zu nutzen.“ Mit Erfolg. Am 28. April sollen 9.000 Masken (Klassifizierung FFP2) per Luftfracht in Hamburg ankommen. Insgesamt kostet den EBV diese Aktion rund 31.500 Euro.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here