Ob in Arztpraxen oder in Krankenhäusern: Schutzkleidung ist rar. Foto: panthermedia

Olaf Zimmermann, Hamburg.
Die Situation hat sich wenig verändert: Das öffentlichen Leben in Hamburg ist weiter komplett lahmgelegt. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt rasant, sie liegt bereits bei mehr als 2.200. Neun Menschen sind in Hamburg am Coronavirus gestorben.
Eine kurzfristige Aufhebung der Einschränkungen und Schließungen wird es nicht geben.

In Krankenhäusern, aber auch in vielen Arztpraxen sind die Vorräte an Schutzmasken, Overalls, Schutzhandschuhen, Schutzbrillen und Schutzkitteln überschaubar. Betriebe, die über Schutzkleidung verfügen, diese aber derzeit nicht benötigen, werden gebeten, die Schutzausrüstung der Gesundheitsbehörde zur Verfügung zu stellen. Kontakt per E-Mail an: corona-firmenspende@bgv.hamburg.de

In den kommenden Wochen wird die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigen. Krankenhäuser, Gesundheitsämter und Pflegeeinrichtungen werden zusätzliche Fachkräfte benötigen. Dafür werden zur Nothilfe Ärzte, Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und Medizinstudenten gesucht. Die Mitarbeit ist ehrenamtlich, mit Arbeitsvertrag oder durch Freistellung des Arbeitgebers möglich. Kontakt: über die Gesundheitsbehörde.

Wichtig für Freiberufler sowie kleine und mittlere Betriebe: Zuschüsse zur Liquiditätsüberbrückung können jetzt beantragt werden. Die „Hamburger Corona Soforthilfe“ (HCS) und Fördermittel des Bundes sollen unbürokratisch ausgezahlt werden. Solo-Selbstständige können maximal 11.500 Euro (9.000 Bund, 2.500 Hamburg) erhalten. Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten 14.000 Euro. Formulare zum Beantragen der Hilfsmittel sind im Internet auf ifbhh.de freigeschaltet. Infos gibt’s auch unter der Hotline Tel 428 28 – 15 00.

Infizierte
Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt in Hamburg weiter rasant an. Aktuell liegt sie bei 2.214 (Stand 30.03.). 154 Infizierte werden in einem Krankenhaus behandelt, 40 von ihnen befinden sich auf einer Intensivstation.
Wie sich die Infizierten auf die sieben Hamburger Bezirke verteilen, wird von der Gesundheitsbehörde nicht mitgeteilt.
Pro 100.000 Einwohner sind in Hamburg 112 Menschen infiziert (Stand 30.03.) – der Höchstwert unter allen Bundesländern. Zum Vergleich: in Niedersachsen liegt der Wert bei 47, in Schleswig-Holstein bei 36.

Hier gibt’s Infos
Arztruf Hamburg: Tel 116 117
Diese Nummer kann jeder anrufen, der krank ist und Kontakt zu einem Arzt haben möchte – natürlich auch diejenigen, die Hus-ten oder Erkältungssymptome aufweisen.
Wichtig: Mit Husten oder Erkältungsanzeichen NICHT in eine Krankenhausambulanz gehen oder den Notruf 112 anrufen.
Wer sich allgemein über Corona informieren möchtem kann dies über die Hotline Tel 428 284 000 oder auf der Website www.hamburg. de/coronavirus machen.

Nicht geschlossen sind:
Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, KfZ- und Fahrradwerkstätten und der Großhandel.
Restaurants haben geschlossen, Essen darf man dort nur noch abholen oder es sich nach Hause liefern lassen.

 

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