Die evangelischen Pastorinnen und Pastoren aus dem Bereich Süderelbe. Foto: pr
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Von Olaf Zimmermann, Süderelbe

Die Pastorinnen und Pastoren der evangelischen Kirchengemeinden aus Süderelbe haben sich in der Coronakrise in einer gemeinsamen Stellungnahme zu Wort gemeldet. „Wir versuchen die Botschaft zu senden, dass Menschen immer noch auf uns bauen dürfen“, sagt Pastorin Bettina von Thun. Hier ein Auszug aus der Stellungnahme.

„Nun ruht das Alltagsleben mehr und mehr. Auch die Religionsgemeinschaften müssen alle Gottesdienste und Veranstaltungen wenigstens bis zum 30. April absagen. In den evangelischen Kirchengemeinden treffen sich nun weder Konfirmanden noch Seniorinnen, die Chöre schweigen und es gibt weder Sozialberatung noch Angebote für die Kinder.

Taufen, Trauungen und Konfirmationen müssen verschoben werden. Für viele Gemeindeglieder ist es eine belastende Situation, dass sie ihre Sorgen und Ängste, die sie zurzeit im Blick auf die Coronakrise auf dem Herzen haben,  nicht in der Kirche mit anderen teilen dürfen. Ihnen fehlen Kontakt und Austausch mit vertrauten Menschen.

Die evangelischen Pastorinnen und Pastoren der Region Süderelbe möchten deshalb ein Zeichen setzen und sagen: wir sind noch da! Auch wenn Besuche im Moment nicht ratsam sind, so kann man doch telefonisch in Kontakt treten und sich im Gespräch das Herz erleichtern. Sie möchten Mut machen, den Telefonhörer in die Hand zu nehmen. Sie haben Zeit für Sie.

Die Pastorinnen und Pastoren dürfen zwar nicht mehr zum Gottesdienst einladen, aber sie bieten an, dass sie sonntags zur Gottesdienstzeit Herzensanliegen ihrer Gemeindeglieder in ihren Kirchen im Gebet vor Gott bringen.

Auch die Kirchenbüros bleiben weitestgehend zu den bisherigen Öffnungszeiten telefonisch und darüber hinaus per E-Mail erreichbar.

Wichtig ist es den Pastorinnen und Pastoren auch, auf die vielfältigen Unterstützungsangebote hinzuweisen für Menschen, die Hilfe bei Einkäufen brauchen. Auch sie nehmen gerne Hilfsangebote und Bitten um Unterstützung entgegen.

Und sie laden ein, sich an der Aktion „Licht der Hoffnung“ zu beteiligen: Alle Menschen können dabei sein und allabendlich um 19.30 Uhr zu Hause eine Kerze oder ein Licht ins (offene) Fenster  stellen und ein Gebet sprechen: für den Ort, das Land, die Welt und natürlich für sich und ihre Liebsten auch.

Ein letzter Tipp: Unter der Telefonnummer 69 60 39 07 wird ab dem 29. März jeder Woche eine Telefonandacht aus Süderelbe zu hören sein.

 

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