HVV ÖPNV und die Corona Pandemie in Bus und Bahn

Ab sofort bleiben in Hamburger Bussen die vorderen Türen geschlossen, um den Fahrer vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Der Fahrkartenverkauf ist nur noch über App, Onlineshop und Automat möglich. Ist an der Haltestelle kein Fahrkartenautomat, soll man an der nächsten Möglichkeit austeigen und dort ein Ticket kaufen. Der nächste Bus kommt bestimmt. Mit dieser Taktik will der HVV den Betrieb aufrechterhalten. Dabei funktioniert die App nicht immer wie auch einige „verseuchte“ Automaten.

Jetzt wäre es höchste Zeit, mal wieder beim ÖPNV, über eine kostenfreie Beförderung nachzudenken. Stimmen dazu, von den Grünen oder der SPD, finde ich nicht. Die Politiker fahren überwiegen mit dem PKW von Tiefgarage zu Tiefgarage. Das Problem mit überfüllten Bussen und Bahnen bei einer Pandemie haben sie nicht.

In China und Südkorea werden öffentliche Transportmittel mehrmals am Tag desinfiziert, der HVV hält das anscheinend für unnötig. Die Hamburger Fahrgäste sollen mindestens 1 Meter Abstand halten, der Bus ist dann mit 15 Personen voll. Alle Verantwortlichen sind mit der Corona-Krise überfordert und Ursula von der Leyen wartet immer noch auf eine Europäische Lösung.

Das größte Ansteckungspotential bietet zurzeit der öffentliche Personennahverkehr!

Pandemieplan Hamburg:
https://www.hamburg.de/contentblob/13656714/fb6314c13b2542d58db51ca4901cfb15/data/pandemieplan.pdf

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