Gegen Altona 93 hofft Osdorf auf eine ähnliche Pokalkulisse wie gegen Eintracht Norderstedt: Im April 2019 sahen 1.300 Zuschauer, wie der Oberligist TuS Osdorf gegen den Regionalligaklub 0:3 verlor. Foto: ms
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Von Mateo Schneider. Das Geschehen in der Fußball-Oberliga muss nicht in den Köpfen herumspuken. Angesichts der Ausgangslage zu Saisonbeginn ist das eine bemerkenswerte Leistung. Vollbracht hat sie der TuS Osdorf. Er kann sich in der gebotenen Ruhe auf das Pokal-Achtelfinale gegen den Regionalligisten Altona 93 (am Mittwoch, 19. Februar, 19.30 Uhr, Blomkamp) konzentrieren.

Zunächst eine unerwartete Trennung vom langjährigen Ligatrainer Peter Wiehle. Danach eine weitgehende Neu-Ausrichtung des Kaders mit den üblichen Anlaufschwierigkeiten. Dann eine Negativserie von acht sieglosen Spielen und zuletzt eine Serie von neun Begegnungen ohne Niederlage und weitab der Abstiegsränge im Mittelfeld der Tabelle rangierend.

Es kam nicht überraschend, dass der Verein den Vertrag mit seinem neuen Trainer Philipp Obloch gerade über die laufende Saison hinaus verlängert hat. Trotz der geschilderten Anfangsschwierigkeiten habe Obloch „an seinem System festgehalten, die nötige Ruhe und Geduld mitgebracht, sich zu keinem Zeitpunkt verrückt machen lassen und am Ende Recht behalten“, erklärte Osdorfs Manager Cemil Yavas gegenüber dem Online-Portal FussiFreunde die Beweggründe einer nachvollziehbaren Entscheidung. Auch mit Co-Trainer Mahmoud Djebbi wurde verlängert.

Niederlage gegen Norderstedt im Saisonfinale

„Wir blicken gemeinsam sehr positiv in eine erfolgreich Osdorfer Zukunft“, so Yavas weiter. Bei der Beurteilung der Zukunftsaussichten spielt der Ausgang des Achtelfinales gegen den Regionalligisten aus Altona sicherlich eine untergeordnete Rolle. In der vergangenen Pokalsaison waren die Osdorfer erst im Halbfinale ausgeschieden: 0:3 gegen Eintracht Norderstedt, ebenfalls ein Regionalligist. Das war allerdings Mitte April, beide Teams standen in der Endphase der Saison voll im Saft.

Diesmal kommen die beiden Kontrahenten aus der langen „Winterpause“. Es werden also viele Unbekannte mit im Spiel sein. Zumal auch das erste Punktspiel des abstiegsbedrohten AFC in diesem Jahr vom Stürmchen „Sabine“ verweht worden war, ehe es am Sonntag eine 1:4-Niederlage der Altonaer gegen Jeddeloh gab. Woran hatte doch Obloch die weitere Entwicklung seiner Mannschaft festgemacht? „Wir wollen giftig und gallig gegen die Top sechs der Liga bleiben.“ Gelingt das auch gegen den Regionalligisten, wäre das eine weitere bemerkenswerte Leisstung.

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