Diese Dauer-Baustelle mitten in der Harburger Innenstadt ist mittlerweile jedem Harburger seit Jahren bekannt und gewissermaßen ein Dorn im Auge. Für unsere Besucher ist das nicht übersehbar, aber stellt für sie lediglich eine von vielen gewöhnlichen Baustellen in Hamburg dar.

Das Dilemma ging schon sehr früh los. Erst mussten alle Mieter raus und danach folgten unzählige Diskussionen über die Verantwortung der außenstehenden Forderungen, die Suche nach einem Investor, Uneinigkeit über die Planung und und und. Schließlich rollten letztes Jahr die großen Bagger an und rissen das ganze Komplex ab. Nun stehen wir da und es geht nicht wirklich voran.

BIP, BPD, HAR6 etc… Alles nur Begriffe ohne Taten…

Heute lese ich im Wochenblatt, dass das Bezirksamt die Bauanträge prüfen muss und noch keinen Bauunternehmer gefunden hat. Auf die Nachfrage seitens des Wochenblatts, wann es dort weitergeht, kamen nur wage Antworten. Pure Bürokratie auf Kosten des Steuerzahlers! Aber wir Hamburger kennen das ja bereits aus unzähligen Beispielen. „Elbphilharmonie“…

Während meiner damaligen Angehörigkeit in einer großen Partei war das Harburg Center auch ein großes Thema. Mein Vorschlag war, dass man dort ein Erlebnis- und Freizeitzentrum mit Bowling, Gastronomie und Hallenbad realisieren sollte. Das kam gut an, aber irgendwie ist das Thema dann doch verflogen. Ich habe schnell, dass es in den Parteien immer wieder nur um Macht und Stimmen geht. Vorhaben zu realisieren oder Anträge dafür zu stellen spielen da eher eine untergeordnetere Rolle. Da bin ich schnell wieder verschwunden.

Ridouan G.

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