Mit Info-Broschüren vorm Einsatz-wagen: Stadtteilpolizist Thomas Klabunde (2.v.r.) mit den Polizeischülern Jana Baumgartner (r.), Elena Bargstädt und Tom Durchholz. Foto: pr
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Aufsuchende Präventionsaktion: Polizei ging von Haus zu Haus und informierte Anwohner

Wolfgang Wittenburg, Süderelbe.
Wie kann man sich vor Einbrechern schützen? In Neugraben startete die Polizei eine große Informationskampagne, Polizisten klingelten an Haustüren, berieten und informierten die Bürger. Im Einsatz waren sechs Stadtteilpolizisten des PK47 und 22 Polizeischüler.
Ein Beratungsteam bildeten Hauptkommissar Thomas Klabunde (58) vom PK47 und die Polizeischüler Jana Baumgartner (23), Elena Bargstädt (21) und Tom Durchholz (26). Die drei werden ab August als Polizisten in Hamburg ihren Dienst aufnehmen.
„Nie das Fenster abgekippt lassen, wenn man das Haus verlässt. Keine Leitern ungesichert an der Hauswand aufbewahren, und auch nicht die Axt neben dem Haufen mit Feuerholz lagern. All das passiert und erleichtert kriminelles Vorhaben“, weist Polizeischüler Durchholz hin.
Und Stadtteilpolizist Klabunde ergänzt: „Nachbarschaftshilfe ist goldwert: Stets auf unbekannte Personen in der Umgebung achten, bei fremden Fahrzeugen das Kennzeichen notieren. Erste Grundregel: Lieber einmal mehr die 110 anrufen, als einmal zu wenig. Zweite Grundregel: An der Tür und am Telefon keine Geschäfte machen!“
Fazit von PK47-Revierleiter Uwe Rehmke, auf dessen Initiative hin die Aktion durchgeführt wurde: „Ich bin der festen Überzeugung, unser Einsatz hat sich gelohnt! Wir haben ausnahmslos positive Rückmeldungen zu der Aktion und insbesondere auch zum Auftreten der jungen Polizeibeamtinnen und -beamten erhalten. Wann eine solche Aktion wiederholt wird, steht noch nicht fest. Eines aber ist sicher: Ich finde derartige aufsuchende Präventionsaktionen einfach zu gut, um sie nicht zu wiederholen.“

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