Die Junior NBA wird es zumindest in den nächsten vier Jahren in Hamburg geben. Foto: pr
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Waldemar Düse, Wilhelmsburg.
Anlässlich einer Reise zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro wollte Hamburgs Innensenator Andy Grote der nordamerikanischen Profi-Basketball- Organisation NBA die Austragung eines ihrer Punktspiele in Hamburg aus dem Kreuz leiern. Deren Vertreter hatten seinerzeit aber für einen nachhaltigeren Versuch plädiert, ihre Expansionspläne in Europa voranzutreiben: die Einführung einer Schulliga.
Nun ist es soweit. Möglich geworden durch eine Kooperation der NBA, der Hamburg Towers, der Schul- und der Innenbehörde, des Deutschen und des Hamburger Basketballverbandes und der Hamburger Sportjugend.
Seit dem 17. Februar treten 25 Schulmannschaften der Altersgruppen elf bis 13 Jahre innerhalb ihres Ganztagsschulunterrichts in zwei Gruppen gegeneinander an. In „Hamburg Süd“ das Alexander-von Humboldt-Gymnasium und die Stadtteilschulen Wilhelmsburg und Stübenhofer Weg. In „Hamburg Nord“ die Erich-Kästner-Schule, die Stadtteilschule am See und das Johannes-Brahms-Gymnasium. Die Play-Offs werden am 4. Juni in der Halle im Wilhelmsburger Inselpark ausgetragen, der Heimstätte der Hamburg Towers.
„Einen derart coolen Wettbewerb in Hamburg umzusetzen, bietet uns die Möglichkeit, unsere bestehenden Kinder- und Jugendprojekte wie die Grundschul-Liga, Basketball-Tage und Kita-Aktionen hervorragend zu ergänzen“, freut sich Oliver Eckhardt, der Projektkoordinator der Towers. Hamburg wird damit zum ersten Standort der Jr.-NBA-League in Deutschland, Deutschland das 27ste Land, in dem dieser Wettbewerb ausgetragen wird. Die Teams werden in den Trikots der NBA-Profimannschaften antreten. Wer in welchem, wird ausgelost.
Vereinbart ist zunächst eine vierjährige Zusammenarbeit. Die NBA stellt die Ausrüstungen und bietet Fortbildungsseminare an, die Stadt Hamburg unterstützt mit 40.000 Euro für zusätzliche Trainerentgelte. Angelehnt ist das Projekt an die derzeitige Grundschulliga der Towers, an der 31 Mannschaften teilnehmen. Angedacht ist auch die Ausweitung auf ältere Jahrgänge.

1 KOMMENTAR

  1. Eine tolle Sache. Ich hoffe sehr, dass viele junge Menschen in diesem Rahmen ihr Hobby ausüben können und sich eventuell sogar eine Karriere daraus entwickelt.
    Basketball wird in Europa immer populärer und ich freue mich über jeden einzelnen jungen Menschen, der Sport für sich entdeckt.
    Wir als Gesellschaft profitieren sehr davon!

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