Ist manchen Eltern ein Dorn im Auge: die Fahrradständer-Reihe. Foto: pr

Wieviel Parkraum brauchen die Eltern? Nach Straßenumbau fallen viele Stellplätze weg

Wolfgang Wittenburg, Neugraben. Die Straßensanierung vor der Kita An der Falkenbek in Neugraben ist gerade fertig. Doch nicht alle sind zufrieden. Die Sanierung war auf Wunsch der Anwohner auch mit einer teilweisen Umwandlung zur Spielstraße verbunden. Nun gibt es Ärger, weil Stellplätze für die Autos der Eltern weggefallen sind.
Der verkehrsberuhigte Bereich soll zur Sicherheit von Kindergartenkindern und Anwohnern beitragen, macht aber einigen Eltern Stress: „Elf Parkplätze reichen nicht aus. Obwohl man nie lange steht, kann es zu Stoßzeiten stressig werden“, so ein Vater. „Warum steht direkt vor der Kita ein großer Fahrradständer? Stattdessen wären ein paar mehr Parkplätze sinnvoller“, so ein Elternpaar. Es gibt auch andere Stimmen: „Mit dem Parken geht es, wenn nun noch die Eltern die 30 km/h einhalten würden“, meint eine Mutter – alle wollen anonym bleiben.
Der Bezirk Harburg sieht „keine Möglichkeiten zur Ausweisung von weiteren Parkflächen im Einklang mit den Richtlinien gegeben“, heißt es in schönstem Behördendeutsch in der Antwort auf eine CDU-Anfrage. Denn Ralf-Dieter Fischer und seine Tochter Brit-Meike Fischer-Pinz hatten sich mit ihrer Bezirksfraktion wegen des Park-Ärgers ans Bezirksamt gewandt.
Petra Krell, Leitung Kita An der Falkenbek, „Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH“, beruhigt: „Für uns besteht derzeit kein akuter Handlungsbedarf. Wir sind mit den Eltern im Gespräch über alternative Parkmöglichkeiten.“
Vor der Kita gibt es derzeit elf Parkplätze. Woanders darf man in dem verkehrsberuhigten Bereich nicht parken. Das „Halten“ wird dagegen laut Amt nicht weiter eingeschränkt. Um noch ein paar Parkplätze mehr zu schaffen, könnte die verwais-te Bushaltestelle an der Einmündung Falkenbergsweg/ An der Falkenbek genutzt werden, wenn. Dazu meint das Bezirksamt: „Sollte diese Bushaltestelle nicht mehr (…) benötigt werden, könnte die Verkehrsbehörde, das PK 47, eine Anordnung zum Abbau des Verkehrszeichens erlassen. Damit wäre auch das damit verbundene Parkverbot aufgehoben.“ Jonny Richters vom PK 47 teilte mit, dass das bereits geprüft wird. Dann werde man den Abbau des Schildes anordnen, sodass das Parkverbot im Seitenstreifen aufgehoben werde.
Brit-Meike Fischer-Pinz ist’s zufrieden: „Nach Lage der Dinge hat die Verwaltung sich offenbar beim Ausbau der Straße An der Falkenbek korrekt verhalten“, habe Kita und Anwohner einbezogen.

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