Noch besitzt die LPT in Mienenbüttel 96 Hunde, meist Beagle. Foto: Arcalexx/Wikimedia
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Olaf Zimmermann, Süderelbe/Mienenbüttel. Vor wenigen Tagen hatte der Landkreis Harburg der LPT (Laboratory of Pharmacology and Toxicology GmbH & Co. KG) in Mienenbüttel wegen „Unzuverlässigkeit“ die Genehmigung entzogen, Tierversuche durchzuführen. Dies rettete das Leben der 96 Hunde, die aktuell noch im Tierlabor leben. Doch was geschieht jetzt mit den Beagles? Können Hundefreunde welche bei sich aufnehmen? Geht es den Tieren im Augenblick gut?

„Die Tiere sind noch Eigentum des LPT, das noch bis 3. Februar Zeit hat, sie an geeignete Dritte abzugeben“, erläutert Thorsten Völker, Leiter der Abteilung Ordnung & Verbraucherschutz der Kreisverwaltung die aktuelle Situation. Wie auch schon in den vergangenen Wochen geschehen, als Hunde an Tierschutzorganisationen oder Privatleute abgegeben wurden, muss der Veterinärdienst des Landkreises Harburg im Vorfeld über die Abgabe informiert werden und erhält Name und Adresse des neuen Halters. Parallel können sich Organisationen und Privatpersonen, die Interesse haben, nach Ablauf dieser Frist noch nicht abgegebene Tiere aufzunehmen, per E-Mail an den Landkreis Harburg unter t.voelker@lkharburg.de wenden.
„Es besteht kein Anlass, sich über den Zustand der Hunde im LPT zu sorgen“, betont Völker. „Die Tiere sind allesamt in gutem Zustand, ihre Haltung wird durch die Veterinärinnen und Veterinäre des Landkreises Harburg regelmäßig engmaschig überwacht.“

 

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