Nach dem Einlagespiel von Teams der Schulen Elfenwiese und Nymphenweg herrschte zur Freude von Schirmherrin Birgit Stöver (M.) und den beiden Orga-Urgesteinen Günter Falk (r.) und Manfred von Soosten (l.) in der Sporthalle Kerschensteinerstraße eine tolle Stimmung. Foto: düse

Waldemar Düse, Hamburg-Süd. Keine Frage, das gefühlte Finale war schon gelaufen, Stunden bevor der diesjährige Harburger Hallenfußball-Meister ausgespielt wurde. Als die Schulen Elfenwiese und Nymphenweg im Einlagespiel ihre Kräfte maßen, war die Stimmung in der Halle Kerschensteinerstraße am ausgelassensten, der Beifall am lautesten und die Anfeuerung am intensivsten.
Zu schön anzusehen war einfach die ungefilterte Begeisterung der Spieler und Spielerinnen. „Diesmal habt ihr euch selbst übertroffen“, freute sich nicht nur Schirmherrin Birgit Stöver über den Höhepunkt des Wohltätigkeitsturniers zugunsten der Behinderteneinrichtung Elfenwiese.
Doch zurück zum Ernst des Fußballlebens. Oberligist FC Süderelbe marschierte erwartet souverän durch die Gruppenspiele und ließ im Halbfinale auch dem Landesligisten Dersimspor beim 5:0 nicht den Hauch einer Chance. Doch das Finale wurde nicht so einseitig wie befürchtet. Für das hatte sich Landesliga-Aufsteiger FTSV Altenwerder nach einem Erfolg im Neun-Meter-Schießen gegen den Titelverteidiger HTB qualifiziert.
Nach der 1:0-Führung Süderelbes durch Roberto D’urso, gleichzeitig erfolgreichster Torschütze des Turniers, hatte der vermeintliche Underdog durchaus Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen. Nach dem 2:0 durch Ljubisa Panic hatte die bes-te Mannschaft des Turniers den Titel sicher. Titelverteidiger HTB musste sich nach dem Erfolg gegen Dersimspor im ungeliebten „kleinen Finale“ mit Rang drei zufrieden geben.
Damit rundeten die Oberligakicker ein überaus erfolgreiches erstes Turnierwochenende für den FC Süderelbe ab. Schon die Bezirksligamannschaft der Neuwiedenthaler hatte das Turnier der 2. Mannschaften für sich entschieden. Ebenso wie die Senioren.
Fortgesetzt wird das Wohltätigkeitsturnier am 25. Januar. Von 9 Uhr an werden in der „Kersche“ dann die Ältesten, die sogenannten Super-Senioren, zeigen, dass sie trotz aller Zipperlein noch nichts von ihrem Können verlernt haben.

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