Das Team von eeden (v. l.): Kübra Gümüşay, Simone Glöckler, Onejiru Arfmann, Nürsen Kaya und Jessica Louis. Foto: matthias arfmann

Horst Baumann, Sternschanze

Zum Jahresanfang hat im Schanzenviertel mit „eeden“ ein Ort eröffnet, an dem drei Gründerinnen eine feministische Bürogemeinschaft für Künstlerinnen auf die Beine gestellt haben. Als Schirmherrn konnten sie Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda gewinnen, die Kulturbehörde fördert die Gründung mit 100.000 Euro. „Mit eeden bekommt Hamburg einen neuen Ort, der innovative und kreative Ansätze für eine zukunftsfähige Gesellschaft fördert und nachhaltige Veränderungen anstößt“, so Brosda.

Bundesweit hat das Unternehmen aus der Stresemannstraße bereits in der Startphase auf sich aufmerksam gemacht. Im November wurden die Gründerinnen in Berlin von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Kulturstaatsministerin Monika Grütters als „Kultur- und Kreativpiloten 2019“ ausgezeichnet. Sie gehören damit zu 32 Unternehmern der Kultur- und Kreativwirtschaft, die beim diesjährigen Wettbewerb der Bundesregierung für ihre zukunftsweisenden Ideen aus 800 Bewerbern für ihre Ideen ausgewählt wurden.

Wer steht hinter eeden? Onejiru Arfmann, Kübra Gümüşay und Jessica Louis haben es sich „zur Aufgabe gemacht, es sich nicht so leicht zu machen“. Sie haben mit eeden ein soziales Unternehmen gegründet, um einen Ort zu schaffen, an dem sie gemeinsam arbeiten und kulturelle Veranstaltungen organisieren.

Die Autorin Kübra Gümüşay sagt: „Gerade in politisch so turbulenten Zeiten braucht es Orte, an denen nicht reflexartig nach den erstbesten Antworten gegriffen wird, sondern experimentiert und zukunftsgewandt, innovativ und kreativ an die Herausforderungen unserer Zeit herangegangen werden kann.“
„eeden“ ist eine Kunstgalerie, eine feministische Bürogemeinschaft, ein Veranstaltungsort für kulturellen Ausdruck in einem. Unter anderem sind Konzerte, politische Diskussionsveranstaltungen, vorübergende Verkaufsgeschäfte und Lesungen geplant.

Am Dienstag, 21. Januar, findet eine Veranstaltung unter anderem mit der Bundestagsabgeorneten Renate Künast und Justizsenator Till Steffen von den Grünen statt: „Gemeinsam gegen Hass und Hetze (Im Internet)“ beginnt um 19 Uhr im Hinterhof der Stresemannstraße 132a.

„Die Gründerinnen von eeden zeigen mit ihrer Initiative eindrucksvoll, wie viel sich mit einer guten Idee, Mut und Engagement erreichen lässt“, so Kultursenator Brosda. Sie wollen mit eeden verbinden, was für sie zusammengehört: gesellschaftliches Engagement und wirtschaftlicher Erfolg zum Wohle aller.

❱❱ www.eedenhamburg.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here