Naturrasen am Rabenstein soll bald Vergangenheit sein. Foto: düse

Futsal-Team mischt in der Regionalliga gut mit –
am Rabenstein soll ein Kunstrasenplatz entstehen

Waldemar Düse, Harburg. So gut, wie das alte aufgehört hat, kann das neue Jahr gerne weitergehen. Niemand beim HSC hätte etwas dagegen: Durch einen 9:6-Erfolg über den Buchholzer FC Futsal überwintert Sparta Futsal HSC in der Regionalliga Nord einen Punkt vor den Relegationsrängen im allerdings dicht gedrängten Mittelfeld der Tabelle. „Unsere Personalsituation zu Beginn der Saison war schon sehr dramatisch. Aber Sparta bleibt Sparta. Deshalb haben wir mit viel Leidenschaft und Teamgeist die Kurve bekommen. Ich bin stolz auf mein Team“, so Trainer Juval Karanikas.
Seine Halbjahreszusammenfassung ist Teil eines insgesamt positiven Rückblicks auf den ersten Teil der laufenden Saison. Zum einen hat sich die Ligamannschaft nach ihrem Aufstieg unter Trainer Alexander Reckewell auf Rang acht in der Fußball-Bezirksliga etabliert. Zum anderen hat sich die überwiegend aus eigenen Jugendspielern bestehende zweite Fußballmannschaft an die Tabellenspitze der Kreisklasse B 2 gesetzt.
Womit wir bereits bei der Zukunft wären. Eben dieser Reckewell ist auf der Jahreshauptversammlung des Vereins als Beisitzer für den Bereich Fußball einstimmig in den Gesamtvorstand gewählt worden. Reckewell ist als sehr ehrgeizig bekannt. Dementsprechend kann seine Wahl auch als Signal dafür gewertet werden, dass die „Zeit der Dorfmusik“ auf dem Rabenstein bald der Vergangenheit angehören soll.
„Für uns hat sich die Frage gestellt: Wie werden wir zukunftsfähiger?“, sagt Vorstandsmitglied Thomas Thomsen. Die erste gemeinsame Antwort auf diese Frage lautet: Die Umgestaltung einer der traditionsreichsten Sportanlagen im Süden zu einem Kunstrasenplatz soll nun in ihre entscheidende Phase eintreten.
Seit beinahe vier Jahren müht sich der HSC an der Umsetzung dieser Idee ab. „Wenn alles gut läuft, werden die Spiele in der neuen Saison 2020/2021 bereits auf einem Kunstrasenplatz am Rabenstein stattfinden können“, ließ der Klub noch Mitte Dezember in einer Pressemitteilung verlauten. Auf Nachfrage versucht Thomsen jedoch, den Ball betont flacher zu halten. „Klar ist, dass umgestaltet wird. Allerdings wissen wir noch nicht, wann das geschehen wird.“

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