Die Arbeit von Rixa Gohde-Ahrens (v.l.) und Alina Csambal ist beendet, Jan Paulsen (Bezirksamt), Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und Sonja Wichmann (Bezirksamt) bedankten sich für ihren Einsatz. Foto: pr
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Wolfgang Wittenburg, Neuwiedenthal. Zum Jahresende ist das Stadtteilförderungsprogramm RISE für Neuwiedenthal ausgelaufen, die Gebietsentwicklerinnen Rixa Gohde-Ahrens und Alina Csambal haben ihr Stadtteilbüro in der „Galleria Rehrstieg“ geräumt. 17,7 Millionen Euro wurden in dieser Zeit investiert, davon fünf Millionen aus dem RISE-Förderprogramm, 12,1 Millionen vom Bund und der EU. Das Ziel: Neuwiedenthal soll – trotz vieler Probleme – ein angenehmer Wohnort sein. Jetzt soll der Stadtteil es alleine schaffen.
Zum Abschluss präsentierten Gohde-Ahrens und Csambal einen Gebietswegweiser. „Neuwiedenthal erleben“ heißt er, die bunte Broschüre mit Infos und Kontakten auf 127 Seiten liegt kostenlos aus. Die Bilanz zieht Rixa Gohde-Ahrens in einer weiteren kostenlosen, 47-seitigen Broschüre. Darin steht, woran in den „7 Jahren Rise“ gearbeitet wurde.
Es ging um den Spielplatz und Park am Rehrstieg. Auch Sportplätze, zum Beispiel die Sportanlage Jägerhof, wurden in dieser Zeit umgestaltet, der Leerstand im Zentrum wurde bekämpft, das Gastronomieangebot verbessert. Das DRK bietet nun einen Stadtteiltreff an, der Weg zur S-Bahn wurde verbessert, eine öffentliche Toilette im EKZ eingerichtet und ein Adventsmarkt angestoßen. Außerdem gibt’s neue Seniorenprojekte: das Raus aus dem Haus-Projekt, die Nachbarschaft AHOI, ein Netzwerk für Senioren.
Zuletzt wurde ein Nachbarschaftsgarten angeregt und ein Stadtteilverein Neuwiedenthal. Auch ohne RISE-Programm und ohne Stadtteilbeirat soll es damit weitergehen, unter anderem mit Geld vom Bezirk Harburg, hoffen die Gebietsentwicklerinnen.
Dass sich etwas verändert hat, haben auch andere bemerkt: Susanne Lindenlaub-Borck, Pastorin in der Thomas-Gemeinde und Vorsitzende des Fördervereins Neuwiedenthal: „Vor allem das Zugehörigkeitsgefühl und der Zusammenhalt der vielen verschiedenen Bewohner Neuwiedenthals hat sich positiv entwickelt.“

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