Polizei sirene

Der „Göhlbachtal“ gehört zum Hamburg-Harburger Stadtteil Eißendorf und befindet sich im schönen und grünen Lohmühlenpark. Als Verbindungsstraße zwischen der Hauptstraße „Friedhofstraße“ und „Hastedtstraße“ wird sie in der Woche, gerade in den frühen Stunden, viel von Autos und Radfahrern befahren. Im Göhlbachtal ist die Berufsschule (BS 18) und ein Wirtschaftsgymnasium mit knapp 1.600 Schülerinnen und Schülern.

Irrtümlicher weise denken viele Menschen, dass es sich hier um eine Einbahnstraße handelt. Aber dem ist nicht so -leider! Vom Abschnitt „Hastedtstraße“ bis „In der Schlucht“ (an der Schule) dürfen Autos offiziell an beiden Straßenränder parken.

Die vorhandenen Parkverbotsschilder kann man an einer Hand abzählen und stellen keinen Hinderniss für Autofahrer dar. Nach dem Motto: Ach, hinter dem letzten Auto kann ich ja noch stehen bzw. parken… Aber genau das ist ein großes Problem!

Auf beiden Seiten parken die Autos als „letzter Mann“ trotz Parkverbots und behindern damit in beträchtlicher weise den Verkehr. Durch die beidseitig und falsch geparkten Autos ist ein Durchkommen für fahrende Autos und Radfahrer kaum noch möglich. Täglich improvisieren alle Verkehrsteilnehmer den Durchgangsverkehr. Das Ausweichen über Gehwege ist hier der alltägliche Standard und gehört schon mittlerweile zur Routine für die Autofahrer, die hier täglich durchfahren. Die entgegenfahrenden Radfahrer weichen ebenfalls routinemäßig auf die Gehwege aus, um nicht angefahren zu werden. Aber was machen wir, wenn ein Autofahrer und ein Radfahrer gleichzeitig den Gehweg zum Ausweichen benutzen….? Die Vorstellung ist nicht in Worte zu fassen und möchte auch keiner erleben, aber wie lange geht das noch gut?

Das rücksichtslose Parken in dem besagten Abschnitt muss definitiv durch bessere Verkehrsregelungen von der Behörde reguliert werden. Die Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs ist ebenfalls verbesserungswürdig. Ich bin davon überzeugt, dass viele Schülerinnen und Schüler ihre Autos dann stehen lassen würden. Im Winter möchte kaum jemand in den eisigen und dunklen Morgenstunden zu Fuß knapp 800 Meter von der Bushaltestelle (Friedhofstr. oder Lübbersweg) zur Schule laufen.

Es gibt viele Alternativen und Möglichkeiten, um diesem Verkehrschaos ein Ende zu setzen. Jetzt ist nur die Stadtverwaltung gefordert!

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