Die Mitglieder von StoP im Born Center. Foto: pr
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Horst Baumann, Osdorf

Wegschauen ist keine Möglichkeit. Das Nachbarschaftprojekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt setzt sich in Osdorf dafür ein, dass Gewalt in Partnerschaften nicht länger als Privatangelegenheit angesehen wird.
StoP ist eine aktive Gruppe von Frauen in Osdorf. Die Frauen ermutigen dazu, Partnergewalt nicht zu verschweigen oder zu dulden, denn Wegschauen ist keine Option. Partnergewalt verstößt gegen Menschenrechte und ist keine Privatsache.

Was tun, wenn es Gewalt in der Nachbarwohnung gibt?

Nachbarn bekommen häufig mit, was nebenan passiert – Gewalt passiert nicht im luftleeren Raum. Sie haben kurze Wege und sind einander vertraut. Das ist eine große Chance.
Die StoP-Gruppe trifft sich ein Mal im Monat zum Frühstück und ist bei vielen Aktivitäten im Stadtteil dabei. StoP bietet Workshops an, plant Öffentlichkeitsaktionen und die Nachbarinnen üben gemeinsam, wie sie reagieren können, wenn sie mitbekommen, dass es in der Nachbarwohnung zu Gewalt kommt.
Die Gruppe ist offen für alle, die sich für dieses Thema engagieren wollen. Um das Thema Partnergewalt öffentlich zu machen, hat StoP sich dieses Jahr wieder an der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ beteiligt. Hierbei haben die StoP Aktiven im Born Center 400 gefüllte Brötchentüten mit Telefonnummern von Beratungsstellen sowie Info-Flyer von StoP verteilt.

❱❱ Offene Sprechzeit: Jeden Dienstag von 10-12 Uhr
in der Begegnungsstätte Osdorf,
Vereinigung Pestalozzi
Bornheide 11

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