Die Kultur-Routen Harburg und das Buch über den Harburger Geschichtspfad wurden im Rathaus vorgestellt. Foto: Bezirksamt harburg

Jetzt mit der digitalen Plattform oder dem klassischen Buch Harburgs Stadtgeschichte entdecken

Siegmund Borstel, Harburg. Bewegungsmuffel aufgepasst:  Mit der digitalen Plattform „Kultur-Routen Harburg“ kann die Geschichte Harburgs jetzt im Rahmen eines multimedialen Rundgangs entdeckt werden – und das sogar vom heimischen Sofa aus. Die kostenlose Web-App ist auf mobilen Geräten, aber natürlich auch zu Hause am PC nutzbar.
Ebenso viel Spaß macht es allerdings, die „Kultur-Routen Harburg“ direkt vor Ort anzuwenden. Die Nutzung der Plattform ist einfach: Durch das Scannen eines QR-Codes gelangt man auf die Webseite der „Kultur-Routen Harburg“. Hier können verschiedene Themen ausgewählt werden. Mit Hilfe einer Karte wird man dann von Ort zu Ort geführt.
Auf der Plattform „Kultur-Routen Harburg” sind außerdem bereits existierende Angebote und Kurzführer zur Harburger Stadtgeschichte, zur Kunst im öffentlichen Raum oder zur Geschichte des Binnenhafens und des Alten Friedhofs gebündelt. Die Inhalte können über Smartphone und Tablet abgerufen werden. Der Harburger Geschichtspfad ist ab sofort Teil dieser Plattform. Dieser neue Service ist ein Gemeinschaftsprojekt des Stadtmuseums Harburg und des Bezirksamts Harburg.
Wer möchte, kann sich aber auch mit dem gedruckten Führer zum Harburger Geschichtspfad auf den Weg machen. Das Buch im handlichen Format stellt 36 Stationen des Pfades vor, führt von den Anfängen der Stadt bis in die Gegenwart und informiert über Gebäude, Plätze und Straßen. Es ist für fünf Euro im Museumsshop des Stadtmuseums Harburg erhältlich.

Neue Einsichten
Web-App und Buch erzählen bekannte Geschichten und eröffnen neue Einsichten in die lange Geschichte Harburgs. An den einzelnen Stationen kann das Gestern und Heute nebeneinander erlebt werden. Fotos und kurze Porträts der historischen Orte erzählen, wie sich Harburg entwickelt und gewandelt hat.
An vielen Punkten des Geschichtspfades werden dadurch Brüche sichtbar, die der Zweite Weltkrieg, der wirtschaftliche Strukturwandel oder die Stadtplanung im Stadtbild hinterlassen haben. Es werden aber auch einige neue Standorte vorgestellt, wie zum Beispiel das Harburger Schloss, dessen Gewölbekeller demnächst als neue Museumsfiliale des Stadtmuseums Harburg eröffnet werden soll.

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