So sieht das Gefährt aus, dass Sehnsuchtsziele ansteuert: Der „Wünschewagen“ des ASB. Foto: pr
Anzeige


Gaby Pöpleu, Hamburg

Noch einmal im Leben das Meer sehen, Freunde treffen, ein Konzert live miterleben… Für sterbenskranke Menschen sind selbst einfache Ziele oft nicht erreichbar, sei es, dass das Geld für einen aufwändigen Krankentransport fehlt oder niemand Zeit und Kraft dafür hat, sich zu kümmern. Seit zwei Jahren unterhält der Arbeiter-Samariter-Bund ASB Hamburg deshalb einen „Wünschewagen“. 64 Wünsche hat der ASB seitdem mit viel ehrenamtlicher Unterstützung und Spenden erfüllt.

Der Wünschewagen ist ein umgebauter Transporter, der auf die besonderen Bedürfnisse schwerkranker Menschen abgestimmt ist und sie in ihrer letzten Lebensphase an ihre Wunschziele bringt. Mehr als ein Viertel aller Sterbenden wollen noch einmal ans Meer – aufs Wasser schauen, die Füße in den Sand bohren, die Weite genießen … An zweiter Stelle steht der Wunsch, Abschied von Freunden und Angehörigen zu nehmen und mit ihnen noch einmal eine gute Zeit zu haben – im Tierpark Hagenbeck, im Freizeitpark, auf Familienfesten. Die Fahrgäste werden von ausgebildeten ehrenamtlichen Helfern begleitet und vor Ort betreut. Mit dem Angebot will der ASB Menschen ermutigen, sich ihre Träume zu erfüllen, bis zuletzt ein selbstbestimmtes Leben zu haben.
Weitere Informationen gibt’s bei Annett Habermann unter Tel. 414 34 10 30 oder per E-Mail an annett.habermann@asb-hamburg.de, im Internet unter
❱❱ www.wuenschewagen.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here