Training unter Flutlicht: Der Platz an der „Kreuze“. Foto: mg

Von Mateo Schneider. Auch wenn es im vergangenen Jahr nur zu Rang drei hinter Altona 93 und dem Teutonia 05 gereicht hat, ist die TuS Dassendorf weiterhin das Maß aller Dinge in Hamburgs höchster Fußball-Spielklasse. Nach ihrem Aufstieg 2013 sind die Dassendorfer fünfmal hintereinander Hamburger Meister geworden. Nach einem unerwartet schnell bewältigten Umbruch führen die Überflieger die Tabelle als einziges noch ungeschlagenes Team bereits wieder mit einem Elf-Punkte-Vorsprung an.

Dass sie auch für ihn das Maß aller Dinge sind, daraus hat Sören Titze, Trainer des derzeitigen Tabellenzweiten Teutonia 05, nie einen Hehl gemacht. Insofern ist das Duell an der heimischen Kreuzkirche (Sonntag, 1. Dezember, 11.30 Uhr) nicht nur das Gipfeltreffen des Ersten gegen den Zweiten. Auch wenn die Dassendorfer erklärtermaßen nicht in die Regionalliga aufsteigen wollen, ist es für Teutonia auch der sportliche Vergleich mit dem Vorbild. Bekanntlich wird an der Kreuzkirche seit zwei Jahren kein Hehl daraus gemacht, dass das Ziel der Sehnsüchte der Aufstieg in die Regionalliga ist.

Wie die Rivalität zwischen Bayern und Dortmund

Der sportliche Vergleich beider Mannschaften hat etwas von einer bekannten Rivalität aus der Bundesliga. Dort das Maß aller Dinge aus Bayern, das auch in einer vermeintlichen Krise genügend Substanz hat, um den eigenen Anspruch Nummer eins zu sein, klar zu machen. Dort der Herausforderer aus Dortmund, der noch zu häufig Versprechen nicht einlösen kann. Soll heißen: Teutonia fehlt noch der letzte Rest Substanz, um auch an schlechten Tagen Spiele zu gewinnen. Oder Aussetzer dennoch siegreich zu gestalten wie die Partie beim Aufsteiger Tornesch, als die Mannschaft selbst mit einer zweifachen Überzahl nichts Siegbringendes anzufangen wusste.

Gleichzeitig bescheinigt Titze seinen Spielern aber auch, nach solchen Peinlichkeiten Charakter zu zeigen und bei nächster Gelegenheit wieder ganz anders aufzutreten.
Im für die Regionalligatauglichkeit unverzichtbaren Unterbau ist Teutonia mit bereits sichtbarem Erfolg dabei, Substanz zu schaffen. Die zweite Mannschaft unter Trainer Deniz Pehlivan kämpft um den Aufstieg in die Landesliga und die A-Jugend unter Coach Dominic Goos in der Spitzengruppe der U-18-Oberliga.

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