Mit dem Geld aus Berlin kann die Oole Wach am Steendiek saniert werden. Foto: finkwarder speeldeel

FINKENWERDER. Frohe Kunde aus Berlin: Für die Sanierung der denkmalgeschützten Oolen Wach in Finkenwerder stellt der Bund 937.000 Euro bereit. Dafür haben im Haushaltsausschuss die Hamburger Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs (SPD) und Rüdiger Kruse (CDU) gesorgt. Die Stadt Hamburg stellt noch einmal den gleichen Betrag zur Verfügung. Jetzt können in den nächsten Jahren alle erforderlichen Arbeiten ausgeführt werden – von der Sanierung des asbesthaltigen Daches bis zur Trockenlegung des nassen Kellers.
Eigentümer des historischen Gebäudes, in dem abwechslungsreiche Stadtteilarbeit geleistet wird, ist die städtische Sprinkenhof AG. Die Finkwarder Speeldeel, die hier seit 1983 zu Hause ist, hat die Räume gepachtet. Ursprünglich war die Oole Wach als Gaststätte, später dann als Polizeistation genutzt worden.
In dem Vereinshaus finden die wöchentlichen Proben der Finkwarder Speeldeel statt. Das Haus ist zentrale Anlaufstelle für alle Speeldeel-Mitglieder, auch außerhalb der Probenzeiten. Seit einigen Jahren finden hier auch Sportkurse statt, auch vom TuS Finkenwerder. Außerdem probt seit zehn Monaten das Saxophonorchester „Videel“ in der Oolen Wach.            EW

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