Kent Nagano. Foto: pr

Kammermusik und großes Orchesterkonzert in einem: Am Dienstag, 19. November, 20 Uhr kommen das Philharmonische Staatsorchester Hamburg unter der Leitung von Kent Nagano und vier weitere herausragende Musiker mit dem Quartett über das Ende der Zeit von Olivier Messiaen zur Musikgemeinde Harburg in die Friedrich-Ebert-Halle.
Messiaen komponierte dieses Stück 1940 in deutscher Kriegsgefangenschaft im Lager nahe Görlitz (Stalag VIII). Er wählte eine besondere Besetzung für mit inhaftierte Musiker, deren Instrumente dort zur Verfügung standen, und das Stück wurde im Januar 1941 u.a. mit Messiaen selbst am Klavier im Lager uraufgeführt.
In Harburg werden in der ersten Hälfte des Konzertabends Elisaveta Blumina (Klavier), Rupert Wachter (Klarinette), Joanna Kamenarska (Violine) und Thomas Tyllack (Cello) zu hören sein. Das Quartett berührt nicht nur durch die Umstände der Entstehung sondern vor allem mit einer emotionalen, ausdrucksstarken, von Vogelgesang und von christlichen Quellen wie der Johannes-Offenbarung inspirierten Musik.
Nach der Pause Bühne frei für das Philharmonische Staatsorchester Hamburg in großer symphonischer Besetzung. Das Dirigentenpult wird für den Hamburgischen Generalmusikdirektor Kent Nagano aufgebaut, der die 1. Sinfonie von Johannes Brahms in c-Moll dirigieren wird.

Restkarten können an der Abendkasse erworben werden, Vorbestellungen unter 040 796 60 08. Weitere Informationen zur Musikgemeinde Harburg, zu den Konzertterminen 2019/20 und zum Programm sind auf der Seite www.musikgemeinde-harburg.de zu finden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here