Auch in Deutschland steigt die Zahl der Personen, die sich beim Sex infiziert haben. Das kann zu heftigen gesundheitlichen Problemen führen - bis hin zur Unfruchtbarkeit. Dabei sind diese Infektionen fast alle heilbar, wenn man rechtzeitig zum Arzt geht. Foto: pr

Telefonaktion zum Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen – Experten beraten am 14. November, 14 bis 16 Uhr

Birgit Malchow, Hamburg.
Neben Kondomen, die zuverlässig vor HIV schützen und das Risiko einer Ansteckung mit anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI) stark senken, gibt es weitere Maßnahmen für Safer Sex. Dazu gehören unter anderem die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen, das Chlamydien-Screening für junge Frauen bis 25 Jahre und regelmäßige Tests zu verschiedenen STI. Relativ neu ist die Prä-Expositionsprophylaxe. Dabei nehmen Menschen mit einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ein Medikament ein, um sich vor einer HIV-Infektion zu schützen.
Während der Wochenblatt-Telefonaktion beantworten zwei Beraterinnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anonym alle Fragen zu Safer Sex, zu Symptomen, die im Fall einer Infektion auftreten können und zu den möglichen Therapien. Dr. Dorothee Köpsell und Marie-Luise Theunissen-Spitzley sind am Donnerstag, 14. November, zwischen 14 und 16 Uhr unter der Kölner Festnetznummer 0221/89 20 31 zu erreichen.

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