Hamburg ; SPD Fraktion , Rathaus
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SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Anne Krischok: „Hamburg stellt sich der Verantwortung für den Klimaschutz.“

Hamburg hat als eine von 20 europäischen Großstädten die Erklärung zur Reduzierung von Plastikabfällen und Verschmutzungen durch Plastik auf der Eurocities Konferenz in Oslo Ende Oktober unterzeichnet, die vom Städtenetzwerk Eurocities gemeinsam mit der diesjährigen Europäischen Umwelthauptstadt Oslo erarbeitet wurde. Neben der Initiatorin Oslo haben u.a. auch Kopenhagen, Helsinki, Porto, Florenz und Turin unterzeichnet.

Mit der Unterzeichnung zeigt Hamburg, dass es als weltoffene Großstadt in Europa Verantwortung für die Umwelt übernimmt und mit gutem Beispiel vorangehen will, um Plastikmüll zu reduzieren“, betont die SPD-Umweltexpertin Anne Krischok.

Plastikmüll ist verheerend für Tiere, besonders dann, wenn er ins Meer gerät. Der WWF sieht bereits über 14.000 Tierarten durch den Plastikmüll bedroht. Experten gehen davon aus, dass weltweit pro Minute eine Müllwagenladung Plastik im Meer landet. Von Schäden in Millionenhöhe sind auch die Schifffahrt und der Tourismus betroffen, etwa dann, wenn Touristen vermüllte Orte meiden oder Plastikmüll in Schiffsschrauben Schaden anrichtet.

Mikroplastik ist so klein, dass man es nicht sieht. Es kommt von Reifenabrieb, Kunststofftextilien oder Kosmetika und gelangt über Flüsse in die Umwelt. Es ist auch für den Menschen gesundheitsschädlich.

„Vorbeugen ist immer besser als heilen. Deshalb sollte Plastik und damit auch Plastikmüll, wo immer es geht, vermieden werden. Hamburg ist da auf einem guten Weg“, sagt die Umweltpolitikerin Anne Krischok. „Aber es geht immer noch ein bisschen mehr.“

Mit der Kehr.Wieder-Aktion setzt sich Hamburg bereits seit Jahren für den Einsatz von Mehrweg-Coffee-to-go-Bechern zur Abfallvermeidung ein. Der Leitfaden für umweltfreundliche Beschaffung gibt ökologische Kriterien für den öffentlichen Einkauf vor und die Stadtreinigung setzt mit ihren Müllvermeidungskampagnen seit Jahren erfolgreich auf Aufklärung. So hilft die Zero-Waste-App ganz konkret, den Alltag abfallarm zu gestalten.

Hintergrund:

Die 20 Städte verpflichten sich, als städtische Verwaltungen mit gutem Beispiel voranzugehen und kommunale Strategien zur Vermeidung von Plastikmüll zu erarbeiten. So sollen öffentliche Verwaltungen nachhaltige Alternativen zu Kunststoffprodukten kaufen und auf Plastik verzichten. Geplant ist unter anderem die Einführung eines Systems zur getrennten Sammlung aller Kunststoffabfälle. Zudem sollen Bürgerinnen und Bürger für die Problematik sensibilisiert werden.

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