Die Gallier in der Interpretation des Comicbüro Hamburg
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Am 29. Oktober 1959 verprügeln Asterix und Obelix erstmals eine Römerpatrouille, anlässlich der Ersterscheinung der französischen Jugendzeitschrift Pilote. Die Comichelden gewinnen die Gunst des Publikums und so werden die Geschichten zwei Jahre später als „Astérix le Gaulois“ in einem eigenen Band veröffentlicht. Sieben Jahre darauf halten die beiden Gallier dann auch in Deutschland Einzug, nachdem Rolf Kauka zunächst versucht hatte, sie hierzulande als die Germanen Siggi und Barrabas zu verhunzen.

Es ist der Auftakt einer Erfolgsgeschichte: 60 Jahre sind vergangen, 38 Comicbände erschienen und 14 Filme wurden produziert. Heute ist Asterix ein millionenschwerer Markenartikel, doch hat die Geschichte der Unbeugsamen immer auch diejenigen inspiriert, die sich als Gegner eines übermächtigen Systems sehen, wie es zum Beispiel in dem nicht-lizensierten Raubdruck „Asterix und das Atomkraftwerk“ aus den 70er Jahren zum Ausdruck kommt.

Original-Texter René Goscinny ist nun schon über 40 Jahre tot und Original-Zeichner Albert Uderzo durfte in diesem Jahr seinen 92. Geburtstag feiern. Doch die aktuellen Autoren Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sorgen dafür, dass wir uns nun alle zwei Jahre auf einen neuen Band freuen dürfen. Ganz frisch erschienen ist „Die Tochter des Vercingetorix“, in dem eine junge Frau die Hauptrolle spielen darf.

Und doch bleiben nach 60 Jahren noch einige Fragen offen, wie etwa: Was ist eigentlich drin Miraculix seinem legendären Zaubertrank, der unbesiegbar macht? Und wozu braucht man einen Hinkelstein, wie Obelix ihn professionell herstellt? Deshalb lädt das Comicbüro Hamburg ein, 60 Jahre Asterix zu zelebrieren. Der Autor dieses Artikels wird hierzu einen Vortrag halten. Die Veranstaltung findet statt am 29. Oktober um 20 Uhr im Vor-Ort-Büro in der Zimmerpforte 8, Ecke Hansaplatz.

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